Nachrichten zum Thema Demografie
| Wie viel Intensivbetten und Beatmungsgeräte brauchen wir am Tag X, wenn die Infektionszahlen weiter steigen wie bisher? Forscher der Uni Saarbrücken haben einen Corona-Simulator entwickelt, mit dem anhand aktueller Daten präzise Prognosen zum Pandemiegeschehen für Bund und Länder erstellt werden können. Sie liefern das Material für Entscheidungen in der Politik und im Gesundheitswesen.
| Prominente aus Politik und Gesellschaft haben in einem internationalen Appell dazu aufgerufen, das Leben alter Menschen in der Corona-Pandemie nicht abzuwerten. Unterzeichner des Appells sind u.a. der Philosoph Jürgen Habermas, die ehemalige Bundesbildungsministerin Annette Schawan und der ehemalige Präsident der EU-Kommission Romano Prodi. Sie warnen in ihrem Appell vor einer neuen Altersdiskriminierung und fordern eine „moralische Revolte". Wird das Leben alter Menschen in der Coronakrise als zweitrangig betrachtet? Darüber hat Gesundheitsstadt Berlin mit Prof. Barbara John, Vorstandsvorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Berlin und Vorsitzende des Beirats der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, einen Podcast durchgeführt.
| Mitarbeiter in den Alten- und Pflegeheimen haben Angst, sich mit Corona zu infizieren. Angehörige dürfen ihre Pflegebedürftigen nicht mehr besuchen. Bei Covid-19 Erkrankungen in einem Pflegeheim müssen betroffene Pflegebedürftige von den übrigen Bewohnern isoliert werden. Über die Situation in der stationären und ambulanten Pflege sprach Gesundheitsstadt Berlin mit dem Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus.
| Welcher Pflegedienst ist der richtige? Welcher ist gut? Für Pflegebedürftige oder deren Angehörige ist diese Frage oft gar nicht so leicht zu beantworten. Der neu aufgelegte, kostenfreie Ratgeber der Stiftung „Zentrum für Qualität in der Pflege“ (ZQP) schafft Orientierung und gibt Laien das nötige Knowhow an die Hand: von der Suche über den offenen Umgang mit Problemen bis zur Kündigung bei Unzufriedenheit.
| Das Herz ist gut organisiert, um seine außerordentliche Pumpfunktion aufrechtzuerhalten. Doch im Alter scheint der hohe Organisationsgrad verlorenzugehen. Wissenschaftler haben das jetzt an alten und jungen Herzzellen von Mäusen zeigen können.
| Arme und arbeitslose Menschen haben eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit zu sterben als wohlhabende Altersgenossen. Eine neue Studie des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung zeigt, wie der sozioökonomische Status die Sterblichkeit beeinflusst.

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