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Nachrichten zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement

Permanente Auseinandersetzungen am Arbeitsplatz kosten Zeit, Nerven und Geld – und gehen zu Lasten der Gesundheit der Mitarbeiter. „Unternehmen brauchen deshalb ein effektives Konfliktmanagement“, rät die Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse und gibt Ratschläge für Führungskräfte, wie sich Konflikte erkennen und lösen lassen. Manche Konflikte könnten sogar Chancen in sich bergen.

Ein Päckchen für mich! Für den Verbraucher oder Beschenkten ist das ein Moment der Freude. Für den Paketboten aber bedeutet es Knochenarbeit mit gesundheitlichen Folgen. Das zeigt der aktuelle Barmer-Gesundheitsreport.

Sprechen oder schweigen? Vor dieser Entscheidung stehen viele chronisch Kranke, die im Berufsleben stehen. Niemand muss mit dem Arbeitgeber darüber reden – schließlich ist Gesundheit Teil der Privatsphäre. Ein offener Umgang damit kann dennoch hilfreich sein – vor allem, wenn Betriebe ihrerseits aufgeschlossen sind und Betroffenen Unterstützung anbieten.

08.08.2020, aktualisiert: 20.11.2021

Grundsätzlich verringert eine permanente Erneuerung der Raumluft durch Lüftungsanlagen die Gefahr infektiöser Aerosole stärker als manuelles Lüften, sagt der Berliner Aerosolforscher Martin Kriegel. Weil die meisten Menschen kein Gefühl dafür hätten, wann Raumluft verbraucht sei, gelte: Es muss viel öfter gelüftet werden, als man denkt.

Wenn Berufstätige trotz Krankheit arbeiten gehen, kann das für sie selbst negative Folgen haben – und für das Unternehmen. Krankheiten werden verschleppt, Kollegen angesteckt und es passieren mehr Fehler. Trotzdem tut das jeder Zweite. In einer Branche ist diese – nur scheinbar heldenhafte – Verhaltensweise besonders verbreitet.

Etwas weniger Arbeitsunfälle insgesamt – aber deutlich mehr tödliche: Das ergibt sich aus der Jahresbilanz für 2020 der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau). 97 Beschäftigte dieser Branche verloren im Jahr 2020 infolge eines Arbeitsunfalls ihr Leben – 27 mehr als im Jahr zuvor.

Die einen werden kleingemacht, die anderen gepampert: „Toxische Führung“ in der Arbeitswelt kann Belegschaften spalten und schadet auch den Unternehmen. So paradox es klingt: Vom Chef oder von Vorgesetzten anderen gegenüber offen bevorzugt zu werden, kann für Mitarbeiter unerträglich werden und sie in die Kündigung treiben. Das zeigt eine Studie der privaten „Kühne Logistics University“.

Schon zu Beginn der Pandemie wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Einzelhandels als „Helden“ gefeiert – unter anderem wegen des möglichen besonderen Infektionsrisikos durch die vielen Kundenkontakte. Eine Studie der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) gibt jetzt vorsichtige Entwarnung. Das Infektionsgeschehen sei „unauffällig“, die Arbeit im Einzelhandel wahrscheinlich nicht gefährlicher als anderswo.

Von der Autoindustrie bis zum Supermarkt: Betriebliche Ersthelfer müssen fit sein, um Kollegen oder Kunden im Notfall professionell zu helfen und Leben zu retten. Fortbildung alle zwei Jahre ist deshalb Pflicht. Nur: Zum Erste-Hilfe-Seminar gehen bei Corona-Ansteckungsgefahr? „Absagen“, empfiehlt jetzt ganz offiziell die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV).

Rückenschmerzen sind eine Volkskrankheit. Sie entstehen meist als Folge von einseitiger Belastung, langem Sitzen oder Fehlhaltungen. Arbeitnehmer, die körperlich arbeiten, Männer und Ältere sind besonders oft deswegen krankgeschrieben. Dabei kann man Rückenschmerzen vorbeugen: durch viel Bewegung, rückenfreundliche Arbeitstechniken – und ergonomische Sessel oder Betten.

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