Nachrichten zum Thema Berufskrankheiten
| 80 Prozent aller Infektionskrankheiten werden laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) über ungewaschene Hände übertragen. Unsichtbar verteilen sich damit Bakterien und Viren auf Alltagsgegenstände, die dann von anderen berührt werden. Manche PC-Tastatur ist stärker keimbelastet als eine Klobrille.
| 26,3 Tage pro Jahr im Schnitt fallen Arbeitnehmer krankheitsbedingt aus, wenn sie zu den Berufen mit den höchsten Krankenständen gehören. Bei den „gesündesten“ Berufen dagegen sind es nicht einmal halb so viele. Nach einer Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) entscheidet der Beruf mit: bei der Länge der Krankschreibung – und bei den Diagnosen.
| Ein Bandscheibenvorfall ist schmerzhaft und schränkt die Lebensqualität für Wochen ein. Experten der „Aktion Gesunder Rücken“ warnen aber vor der überstürzten Entscheidung für eine Operation. Sie raten stattdessen, Geduld für eine nicht-operative Therapie mitzubringen und auf die Selbstheilungskräfte des Körpers zu vertrauen.
| Seit 2013 sind Arbeitgeber gesetzlich verpflichtet, auch psychische Gesundheitsrisiken am Arbeitsplatz zu erfassen und, wenn nötig, etwas dagegen zu unternehmen. Dem aktuellen Arbeitssicherheitsreport der Dekra zufolge ignoriert aber die Mehrheit der Klein- und Mittelbetriebe diese Vorschriften – obwohl sie dazu dienen, stressbedingte Erkrankungen und Personalausfälle zu verhindern.
| Gerade einmal 51 Prozent der Bundesbürger zwischen 14 und 34 Jahren fühlen sich rundherum gesund. Die andere Hälfte klagt trotz jugendlichen Alters über häufiges Unwohlsein oder leidet an psychischen oder chronischen körperlichen Erkrankungen. Dies hat eine Umfrage der Schwenninger Krankenkasse ergeben. Fast zwei Drittel der Frauen empfinden sich demnach als zu dick und würden gerne abnehmen.
| Erektionsprobleme und Waschbrettbauch: Dies scheinen in der öffentlichen Wahrnehmung die einzigen gesundheitlichen Probleme zu sein, mit denen Männer sich auseinandersetzen müssen. Aber das Feld der männertypischen Erkrankungen reicht viel weiter. Und Männern fehlt etwas, was für Frauen schon im Alter von 20 Jahren Routine ist.

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