Nachrichten zum Thema Arzneimittel
| Das Coronavirus vermehrt sich in den Körperzellen Infizierter rasend schnell. Dazu muss das Virus sein Erbgut vervielfältigen. Die dafür verantwortliche „Kopiermaschine“ haben Forscher des Max-Planck-Instituts jetzt entschlüsselt. Damit lassen sich neue antivirale Substanzen erforschen – und schon existierende Wirkstoffe daraufhin testen, ob sie gegen COVID-19 helfen.
| Wenn COVID-19-Patienten nach ihrer Aufnahme ins Krankenhaus Medikamente zur Blutverdünnung in höherer Dosierung bekommen, steigen ihre Chancen, die Krankheit zu überleben. Das ist das Ergebnis einer Studie unter Leitung des Hasso-Plattner-Instituts Potsdam (HPI) in den USA. In einem Klinikverbund in New York werden die Erkenntnisse der Studie bei der Behandlung bereits angewandt.
| In der Corona-Pandemie ruhen die Hoffnungen darauf, dass bald wirksame Impfstoffe oder Medikamente vorliegen. Als aussichtsreicher Kandidat unter den Medikamenten gilt unter anderem das Ebola-Mittel Remdesivir. Erste Ergebnisse aus drei randomisierten Studien fallen jedoch unterschiedlich aus.
| Impfstoffe und Medikamente gegen ein vor wenigen Monaten noch völlig unbekanntes Virus lassen sich nicht so einfach aus dem Hut zaubern. Aber die Zeit drängt und die Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten läuft auf Hochtouren. Allein in Deutschland forschen 28 derzeit Unternehmen der Pharmaindustrie an Arzneimitteln, mit deren Hilfe es gelingen soll, die Pandemie in den Griff zu bekommen.
| Weltweit wird mit Hochdruck an der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen gegen das Corona Virus und die dadurch ausgelöste Lungenerkrankung Covid-19 gearbeitet. Über den aktuellen Sachstand sowie die Reduzierung von Abhängigkeiten beim Import von Arzneimitteln nach Deutschland sprach Gesundheitsstadt Berlin mit Dr. Matthias Suermondt, Vice President beim forschenden Pharmaunternehmen Sanofi Aventis.
| Welche Einflussfaktoren gibt es bei der Verschreibung und Einnahme von Antibiotika? Die Universität Bonn hat in einer Metastudie den aktuellen Kenntnisstand der Wissenschaft herausgearbeitet. Zentrale Ergebnisse: Menschen in Städten konsumieren mehr Antibiotika als Landbewohner, Kinder und Senioren mehr als Menschen im mittleren Alter. Ein höherer Bildungsstand bremst den Antibiotika-Konsum.

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