. Hochpäzisionsbestrahlung

Strahlentherapie im Westend rüstet weiter auf

Die DRK Kliniken Berlin bauen das vor zwei Jahren eröffnete Zentrum für Strahlentherapie am Spandauer Damm aus und stocken den Gerätebestand auf vier Linearbeschleuniger der neuesten Generation auf. Damit gehört das Zentrum zu den führenden Einrichtungen auf dem Gebiet der Hochpäzisionsbestrahlung in Berlin.
Strahlentherapie im Westend rüstet weiter auf

Hochpäzisionsbestrahlung an den DRK Kliniken Berlin

 

Täglich werden im Zentrum für Strahlentherapie im Westend unter der Leitung von sechs Fachärzten, vier Strahlenphysikern und 17 weiteren Mitabeitern rund 120 Patienten strahlentherapeutisch versorgt. Aktuell verfügt das Zentrum über zwei Linearbeschleuniger, zwei weitere hoch moderne Geräte dieser Art werden im Frühjahr des nächsten Jahres einsatzbereit sein - denn der Bedarf an modernster gewebeschonender hochpräziser Bestrahlung für Tumorpatienten ist gross und steigt zunehmend.In Berlin gibt es rund 15.000 Patienten, die eine Bestrahlungstherapie dringend benötigen. Für einen Behandlungstermin müssen oft lange Wartezeiten in Kauf genommen werden - eine grosse psychische Belastung für krebskranke Menschen.

"Die DRK Kliniken Berlin haben diese Versorgungslücke frühzeitig erkannt und nehmen durch ihr strategisch kluges Unternehmertum eine Vorreiterrolle in der regionalen Gesundheitsversorgung Berlins ein", lobte die Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz, Katrin Lompscher bei der Eröffnung der Einrichtung im August 2007.
Sieben Millionen Euro investierte der Klinikverbund aus Eigenmitteln in den Aufbau des Zentrums, weitere sechs Millionen Euro fliessen jetzt in die Erweiterung. "Durch die Anschaffung der beiden neuen Geräte können wir eine durchgehende Bestrahlung der Patienten auch bei den häufig nötigen Wartungsarbeiten der hoch sensiblen Geräte garantieren", sagt Dr. Andrej Stupavsky, der Leiter des Zentrums. "Mit dieser in Berlin einmaligen Gerätekombination können wir unsere Patienten die derzeitig best mögliche Bestrahlungstherapie ohne Wartezeiten anbieten".
Die Einbindung modernster Bildgebungsverfahren durch Bildfusion wie PET (Positronen-Emissions-Tomografie) und MRT (Magnet-Resonanz-Tomografie) bei der Bestrahlungsplanung, hoch spezialisierter, computergestützter Lagerungstechniken der Patienten und grösstmögliche Eingrenzung des Bestrahlungsfeldes mit Hilfe sog. Micro-Multi-Leaf-Kollimatoren, einer sehr feinen Lamellenblende, sowie die kombinierte Anwendung verschiedener hoch entwickelter Bestrahlungstechniken ermöglichen am Zentrum für Strahlentherapie im Westend optimale Bedingungen für eine heilende (kurative) oder zumindest lindernde (palliative) Krebstherapie auf dem derzeit modernsten Stand der Wissenschaften.

Weitere Nachrichten zum Thema Krebs

| Bislang sind nur wenige erbliche Krebserkrankungen gründlich erforscht. Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum vermuten jedoch, dass familiäre Komponenten bei nahezu allen Krebsformen eine Rolle spielen. Bloß kennt man noch nicht die entsprechenden Gene.

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Mehr zum Thema
. Weitere Nachrichten
Lärm wird immer mehr als Gesundheitsgefahr wahrgenommen. Dennoch kommt der Lärmschutz – auch in Betrieben – offenbar häufig noch zu kurz. Der Tag gegen den Lärm will auf diesen Umstand aufmerksam machen und die Bevölkerung über Lärmschutzmaßnahmen aufklären.
. Fortbildungen Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender

Maritim proArte Hotel Berlin, Friedrichstraße 150-153, 10117 Berlin
. Termine Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
. Interviews
Das Chronische Fatigue Syndrom (CFS) bedeutet für viele Patienten meist einen weitgehenden Verlust ihres bisherigen Lebens. Dennoch gibt es bisher kaum wirksame Therapien und zu wenig Forschung. Gesundheitsstadt Berlin hat mit Professor Carmen Scheibenbogen über die Erkrankung und ihre Behandlungsmöglichkeiten gesprochen.
Die Hausärzte im Seeheilbad Büsum waren damals alles Männer im oder kurz vorm Rentenalter, ihre Einzelpraxen wollte niemand übernehmen. Um einen Zusammenbruch der medizinischen Versorgung zu verhindern, rang sich die Gemeinde dazu durch, selbst als Trägerin der örtlichen Arztpraxis aufzutreten – als erste bundesweit. In dem kommunalen Eigenbetrieb arbeiten heute fast nur junge Ärztinnen. Wie das ging und welche weiteren Modelle es gibt gegen den Ärztemangel auf dem Land, erzählt Initiator Harald Stender drei Jahre nach Gründung des Pioniermodells.