. Ehrenamtliche Sterbegleitung

Sterbende begleiten

Parallel zur Errichtung des stationären Hospizes auf dem Gelände des Martin-Luther-Krankenhauses in Berlin-Wilmersdorf baut die Paul Gerhardt Diakonie einen ambulanten Hospizdienst auf. Hierfür sucht der christliche Krankenhausträger ab November 2011 ehrenamtliche Mitarbeiter - und bietet eine einjährige Ausbildung an.
Sterbende begleiten

Hospizdienst sucht Ehrenamtliche (Foto: PGD/Kay Zimmermann)

Ehrenamtliche Mitarbeiter im Hospizdienst unterstützen Sterbende, Schwerstkranke und deren Angehörige im häuslichen Umfeld und in Pflegeeinrichtungen. Sie spenden praktische Hilfe im Alltag, persönliche Zuwendung, Ermutigung und Trost.

 

"Wir setzen uns dafür ein, schwerstkranken Menschen ein würdevolles, schmerzfreies und selbstbestimmtes Leben bis zuletzt zu ermöglichen", erklärt Uwe Weiss, Koordinator des Ambulanten Hospizdienstes der Paul Gerhardt Diakonie (PGD). "Hierfür suchen wir ab November 2011 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter."

Ehrenamt im Hospiz: Supervision und Reflektion

Die Ehrenamtlichen erhalten von der PDG eine einjährige Ausbildung und werden kontinuierlich im Team unterstützt und begleitet. Dazu zählen auch Angebote zur eigenen reflektierten Auseinandersetzung mit den Themen Sterben, Tod und Trauer sowie Supervision.

Wie die Ausbildung und der ehrenamtliche Dienst in der Praxis aussieht, darüber können sich Interessierte an folgenden Terminen informieren:
Donnerstag, 20. Oktober 2011 oder Montag, 24. Oktober 2011
Jeweils von 19:00 bis 21:00 Uhr in der Kapelle des Martin-Luther-Krankenhauses, Caspar-Theyss-Strasse 27-31, 14193 Berlin

Uwe Weiss, Klinikseelsorger, Familienberater und Mediator, leitet die Abende und gibt gerne auch telefonisch Auskunft: 030 3702-2543

Derzeit entsteht auf dem Gelände des Martin-Luther-Krankenhauses in Wilmersdorf ein Hospiz. Die Paul Gerhardt Diakonie will mit dem Bau unheilbar kranken Menschen eine beschützende Heimat geben. Das rund 2,3 Millionen Euro teure Projekt wird vom Paul Gerhardt Diakonie Förderverein e.V. unterstützt. Im Oktober 2012 soll die Einrichtung der Sterbebegleitung eröffnet werden.

 
Hauptkategorie: Demografischer Wandel
 

Weitere Nachrichten zum Thema Sterbebegleitung

 
 

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

 
. Weitere Nachrichten
Ein Medikament gegen COVID-19 mit durchschlagender Wirkung gibt es nach wie vor nicht. Seit Beginn der Pandemie richteten sich Hoffnungen auf verfügbare antivirale Medikamente wie gegen HIV oder Malaria. Auch der Ebola-Wirkstoff Remdesivir ist darunter. Obwohl der Hersteller dessen Wirksamkeit auch gegen Corona beteuert, entthront jetzt eine MPI-Studie ein weiteres Mal das Präparat.
FFP2-Masken können zu Virenschleudern werden. Doch Wegwerfen muss nicht unbedingt sein. Die Masken können auch desinfiziert und wiederverwendet werden. Bloß auf das richtige Desinfektionsverfahren kommt es an.
Ladenkassen, Empfangstresen, Schalterhallen in Banken oder Behörden: Beschäftigte an Orten mit Kundenverkehr sind einem besonders hohen Infektionsrisiko ausgesetzt. Am Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) haben Klimatisierungsexperten jetzt eine Art Luftdusche entwickelt, die potenziell infektiöse Raumluft von solchen Arbeitsplätzen fernhalten soll: durch einen virusfreien Luftstrom von oben.
 
 
. Interviews
Unter dem Stichwort der „harm reduction“ werden E-Zigaretten vielfach als weniger gefährlich bezeichnet als herkömmliche Zigaretten und sogar zur Raucherentwöhnung empfohlen. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) widerspricht dieser Darstellung deutlich. Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem Pneumologen Professor Wulf Pankow über die Gefahren durch E-Zigaretten und geeignete Methoden für den Rauchentzug gesprochen.
Der klassische Medikationsprozess im Krankenhaus ist fehleranfällig. Untersuchungen untermauern das. Dabei könnte die Digitalisierung die Arzneimitteltherapie wesentlich sicherer machen. Das Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) hat schon vor Jahren auf ein Closed Loop Medication Management umgestellt. Gesundheitsstadt Berlin hat mit UKE-Krankenhausapothekerin PD Dr. Claudia Langebrake über die Vorteile des digitalen Medikationsprozesses gesprochen.
Hitzewellen sind eine reale Gefahr für die Gesundheit und lassen die Mortalitätsrate ansteigen. Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem wissenschaftlichen Leiter des Zentrums für Medizin-Meteorologische Forschung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Freiburg, Prof. Dr. Andreas Matzarakis, über Hitzewarnsysteme und die Auswirkungen von Hitzewellen auf unsere Gesundheit gesprochen.