Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
Logo Gesundheitsstadt Berlin
Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
 
11.07.2019

Sport hilft beim Abnehmen, wenn stets zur gleichen Tageszeit trainiert wird

Sport kann das Abnehmen unterstützen und helfen, das Gewicht zu halten. Doch es kommt auch darauf an, zu welcher Tageszeit der Mensch den sportlichen Aktivitäten nachgeht. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie.
fitness, gewicht, abnehmen, sport, training, bauchfett

Wer immer zur gleichen Tageszeit trainiert, kann sein Gewicht besser halten

Sport kann das Abnehmen unterstützen und helfen das Gewicht zu halten. Doch es kommt dabei auch darauf an, zu welcher Tageszeit der Mensch ins Fitnessstudio oder zum Laufen in den Park geht. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Forschern der Brown University in Providence, Rhode Island.

In den meisten Fällen bestimmen die Arbeitsabläufe und die persönliche Chronobiologie der Menschen, zu welcher Tageszeit er am liebsten trainiert. Genau genommen ist auch die Routine das Geheimnis des Erfolgs: Das mäßige bis intensive Training sollte immer zur gleichen Zeit durchgeführt werden, ob am frühen Morgen, in der Mittagspause oder nach der Arbeit.

Sport hilft Abnehmen, wenn stets zur gleichen Tageszeit trainiert wird

An der Studie nahmen 375 Erwachsene teil, die abgenommen hatte und nicht wieder zunehmen wollten. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Probanden, denen das gelang, trainieren stets zur gleichen Tageszeit - wobei der frühe Morgen am beliebtesten war. Sport hilft also das Gewicht zu halten, wenn immer zur gleichen Tageszeit trainiert wird

Die "Same Time-of-Day"-Trainierer erfüllten auch mit größerer Wahrscheinlichkeit die Empfehlung, an mindestens 150 Minuten in der Woche einer mittleren bis intensiven körperlichen Aktivität nachzugehen (86 Prozent zu 74 Prozent).

 

Bestimmte Tageszeit könnte Bewegungsmuffel aktivieren

Allerdings können auch andere Faktoren das Gewicht beeinflussen, wie die Kalorienaufnahme, die Ernährungsqualität, die Schlafqualität, mögliche Nebenwirkungen von Medikamenten und vorliegende Depressionen.

Die  Studie erschien in der Fachzeitschrift Obesity. Die Autoren regen nun weitere Forschung an. So könnte es eine bestimmte Tageszeit geben, die Bewegungsmuffeln - Personen mit nur geringer körperlicher Aktivität - hilft, die Gewohnheit für ein regelmäßiges Training entwickeln.-

Routine könnte zu intensiverem Training führen

Auch könnte es sein, dass die Konsistenz der Tageszeit, zu der eine geplante und strukturierte körperliche Aktivität durchgeführt wird, dabei helfen kann, ein höheres Maß an körperlicher Aktivität zu erreichen und aufrechtzuerhalten, so Studien-Autor Dale Bond, Professor für Psychiatrie und Verhaltensforschung an der Brown's Alpert Medical School.

Foto: liderina/ fotolia.com

Lesen Sie weitere Nachrichten zu diesen Themen: Übergewicht
 

Weitere Nachrichten zum Thema Abnehmen

15.01.2019

Wer abnehmen will, muss sich oft erst im Dschungel der angebotenen Diäten zurechtfinden. Nun wurde in den USA die Mittelmeerdiät zur gesündesten und erfolgreichsten Diät gewählt. Damit wird eine Reihe früherer Studien bestätigt.

Aktuelle Nachrichten

 
Weitere Nachrichten
Vor der Covid-19-Impfung Schmerzmittel einzunehmen, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden, ist nicht ratsam. Denn Ibuprofen, Aspirin oder Paracetamol könnten die Wirkung des Impfstoffs beeinflussen. Auch die Einnahme von Schmerzmitteln direkt nach der Impfung könnte die Immunantwort abschwächen.

Was viele sich lange wünschten, wurde unter dem Druck der Pandemie Wirklichkeit: Arbeiten im Homeoffice. Doch jetzt zeigt sich: Die neue Freiheit ist nicht immer auch gesund. Mehr als ein Drittel der Heimarbeiter klagt über Rückenschmerzen und andere Beschwerden. Auch der negative Stress wird mehr.

 
Interviews
Wegen Corona suchen Patienten mit psychischen Erkrankungen oft erst spät Hilfe. Auch der Wiedereinstieg in den Alltag ist häufig erschwert. Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem Chefarzt der Psychiatrisch-Psychosomatischen Tagesklinik Waldfriede Dr. med. Herald Hopf darüber gesprochen, wie sich die COVID-19-Pandemie auf die Psyche auswirkt und welche Veränderungen im klinischen Alltag zu bemerken sind.

Unter dem Stichwort der „harm reduction“ werden E-Zigaretten vielfach als weniger gefährlich bezeichnet als herkömmliche Zigaretten und sogar zur Raucherentwöhnung empfohlen. Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) widerspricht dieser Darstellung deutlich. Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem Pneumologen Professor Wulf Pankow über die Gefahren durch E-Zigaretten und geeignete Methoden für den Rauchentzug gesprochen.

Der klassische Medikationsprozess im Krankenhaus ist fehleranfällig. Untersuchungen untermauern das. Dabei könnte die Digitalisierung die Arzneimitteltherapie wesentlich sicherer machen. Das Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) hat schon vor Jahren auf ein Closed Loop Medication Management umgestellt. Gesundheitsstadt Berlin hat mit UKE-Krankenhausapothekerin PD Dr. Claudia Langebrake über die Vorteile des digitalen Medikationsprozesses gesprochen.
Logo Gesundheitsstadt Berlin