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So gesund sind Beeren

Immer mehr Studien bestätigen die positive Wirkung von Beeren auf unsere Gesundheit. Sie können das Herz-Kreislauf-System stärken, Entzündungen eindämmen und sich positiv auf das Immunsystem auswirken.
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Beeren stärken unsere Gesundheit auf vielfältige Weise

Beeren haben gerade Hochsaison. Diese Gelegenheit sollte man nutzen, um die frischen Früchte zu genießen und ganz nebenbei Immunsystem, Gedächtnis, Augen und Herz-Kreislauf-System zu stärken. Denn immer mehr Studien weisen auf die positive Wirkung von Himbeeren, Blaubeeren und Co. auf unsere Gesundheit hin.

Schon vor einigen Jahren konnte eine Studie von Forschern der Harvard School of Public Health zeigen, dass der Verzehr einer Schale Erdbeeren oder Blaubeeren pro Woche das Herzinfarkt-Risiko im Durchschnitt um ein Drittel senkte. Und eine Studie am Brigham and Womens' Hospital in Boston, an der über 120.00 Frauen teilnahmen, zeigte, dass der wöchentliche Verzehr einer Schale der beiden Beerensorten die Gedächtnisleistung signifikant erhöhte – und das auch noch im Alter.

Flavonoide stärken das Immunsystem

Ein eindeutiger kausaler Zusammenhang ist mittels solcher Beobachtungsstudien allerdings nicht zu beweisen. Dennoch kann es nicht schaden, mehr Beeren auf den Speiseplan zu setzen, denn ihre Inhaltsstoffe wirken nachweislich antioxidativ und können die Körperabwehr stärken.

Experten zufolge liegen die gesundheitsfördernden Wirkungen von Beeren vor allem in ihrem hohen Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen begründet, den sogenannten Bioflavonoiden. Sie kommen in vielen Pflanzen vor und verleihen Blüten und Früchten eine intensive rote, violette oder blaue Färbung. Bioflavonoide haben antientzündliche und zellschützende Effekte auf den menschlichen Körper.

 

Anthocycane wirken antioxidativ

Besonders gesundheitsheitfördernd unter den Flavonoiden sollen die Anthocyane zu sein, welche antioxidativ wirken. Vor allem dunkle Beeren sind reich an diesen wasserlösliche Pflanzenstoffen, die den Körper vor einer Schädigung durch freie Radikale schützen bzw. bereits beschädigte Körperzellen reparieren können.

Grundsätzlich gelten alle essbaren Beeren als gesund, wobei sich ihre Vorteile durchaus unterscheiden. So wirken Blaubeeren vor allem antientzündlich, stärken das Immunsystem und senken die Blutfettwerte. Zudem wirken die in ihnen enthaltenen Pektine gegen Durchfall. Erdbeeren enthalten besonders viel Vitamin C, sogar mehr als Orangen. Außerdem weisen sie einen hohen Gehalt an Folsäure, Eisen, Kalzium, Kalium und Magnesium auf.

Himbeeren enthalten besonders viel Eisen

Auch Brombeeren sind besonders reich an Vitaminen, vor allem an Vitamin E sowie an Vitamin C und Provitamin A. Zusätzlich weisen sie einen hohen Gehalt an Magnesium, Kalzium und Kalium auf. Bei Magen-Darm-Beschwerden soll zudem ein Tee aus Brombeerblättern helfen. Ein besonders hoher Eisengehalt zeichnet Himbeeren aus. Phosphor, Kalzium und Magnesium ergänzen den Gehalt an Mineralien der süßen Früchte.

Mit Spitzenwerten an Mineralien und Vitaminen warten rote und schwarze Johannisbeeren auf. Sie besitzen hohe Mengen an Vitamin C, Kalium, Eisen, Ballaststoffen sowie Anthocyanen. Weitere sehr gesunde Beeren sind unter anderem Cranberrys, Sanddorn, Aronia, Acaibeeren und Acerola.

Foto: © gitusik - Fotolia.com

Autor: anvo
Hauptkategorien: Prävention und Reha , Medizin
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