. Zusammenarbeit in Lehre und Forschung

Schulterschluss zwischen Sport und Medizin

Das Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) und die H:G Hochschule für Gesundheit und Sport arbeiten zukünftig in den Bereichen Lehre und Forschung eng zusammen. Dies sieht ein im Februar unterzeichneter unbefristeter Kooperationsvertrag vor. Erstes konkretes Gemeinschaftsprojekt ist der neue Bachelorstudiengang "Sanitäts- und Rettungsmedizin".
Schulterschluss zwischen Sport und Medizin

Synergien zwischen Medizin und Sport ausbauen

Ziel der Vereinbarung sei es, weit reichende Synergieeffekte zwischen der Lehr- und Forschungskompetenz der H:G und der praktisch-wissenschaftlichen Expertise des ukb herzustellen und auszubauen, kommentierte Prof. Dr. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des ukb die neue Kooperation.

Sport und Medizin

Studenten der H:G sollen demnach die Möglichkeit erhalten, im Rahmen ihrer Ausbildung unter ärztlicher Anleitung Patienten zu untersuchen, praktische Diagnostik- und Therapieverfahren zu erlernen und Praxiseinsätze im klinischen und präklinischen Bereich zu absolvieren. So bietet das ukb den Studierenden der sportwissenschaftlichen Studiengänge zum Beispiel die aktive Teilnahme an sportmedizinischen und leistungsdiagnostischen Untersuchungen oder Hospitanzen im Zentrum für Sportmedizin. Auch die Nutzung klinikeigener Sportanlagen und Diagnostiksysteme im Rahmen von Studien- und Examensarbeiten ist vorgesehen.
"Für unsere Studierenden ist das eine ausgezeichnete Möglichkeit, die erworbenen Kenntnisse anzuwenden und dabei die eigene Handlungskompetenz entscheidend weiter zu entwickeln", erklärte der Präsident der H:G Hochschule, Prof. Dr. Dr. Christian Werner.
ukb-Mitarbeiter sollen im Gegenzug Zugang zu den Zertifikatsprogrammen der H:G erhalten. Weiterhin sind die gemeinsame Entwicklung neuer Kooperationsstudiengänge, fachübergreifende Forschungs- und Studienprojekte und der systematische Austausch von Lehrpersonal geplant.
Erstes konkretes Gemeinschaftsprojekt ist der neue Bachelorstudiengang "Sanitäts- und Rettungsmedizin", der sich an Abiturienten und Fachabiturienten sowie an Absolventen der Berufsausbildung zum Rettungsassistenten richtet.

Weitere Nachrichten zum Thema Sport

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Weitere Nachrichten
Die Zika-Epidemie ist abgeflaut. In Süd- und Mittelamerika, die hauptsächlich betroffen waren, sind die Infektionsraten drastisch zurückgegangen. Experten rechnen mit einem baldigen Ende des Ausbruchs.
. Veranstaltungen
loading...
Terminkalender

Adlershof con.vent. - Veranstaltungszentrum, Rudower Chaussee 17, 12489 - Berlin
. Interviews
Prof. Hendrik Streeck leitet Deutschlands erstes Institut für HIV-Forschung am Universitätsklinikum Duisburg-Essen. Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem US-Rückkehrer über sein größtes Ziel gesprochen: eine präventive Impfung gegen HIV.
Die Fronten zwischen Gegnern und Befürwortern der Homöopathie sind verhärtet. Gesundheitsstadt Berlin hat mit der Homöopathie-Kritikerin Dr. med. Natalie Grams über wissenschaftliche Prinzipien und den verbreiteten Wunsch nach medizinischen Alternativen gesprochen.
Die Blutvergiftung, fachsprachlich „Sepsis“, ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Und sie gilt als die am häufigsten vermeidbare. Gesundheitsstadt Berlin hat anlässlich des Welt-Sepsis-Tags am 13. September mit Prof. Konrad Reinhart von der Universität Jena über das Thema gesprochen. Der Vorsitzende der deutschen Sepsis-Stiftung vertritt die These: Die tatsächliche Zahl der Sepsis-Fälle ist doppelt so hoch wie die der registrierten.