Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
Logo Gesundheitsstadt Berlin
Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
 

Rote-Bete-Saft verbessert Fitness von COPD-Patienten

Dienstag, 20. Oktober 2020 – Autor:

Rote-Bete-Saft verbessert Fitness von COPD-Patienten

Das Ergebnis nach acht Wochen Reha: Die zurückgelegte Wegstrecke verbesserte sich in der Interventionsgruppe um durchschnittlich 60 Meter, in der Kontrollgruppe waren es 30 Meter. Zudem hatten Personen die den nitratreichen Saft tranken am Ende des Studienzeitraums einen niedrigeren Blutdruck und legten täglich mehr Schritte zurück als die Kontrollgruppe. Rote-Bete-Saft verbessert also die Fitness von COPD-Patienten.

Die Studienautoren betonen, dass sich die positiven Ergebnisse auch noch eine bis zwei Wochen nach der letzten Einnahme des Saftes zeigten. Da Nitrat im Körper eine Halbwertszeit von weniger als 24 Stunden hat, handle es sich daher wohl nicht nur um einen akuten Effekt der Nahrungsergänzung, so ihre Schlussfolgerung. Nebenwirkungen der Behandlung zeigten sich nicht.

Foto: Adobe Stock/Daniel Vincek

Lesen Sie weitere Nachrichten zu diesen Themen: COPD , Ernährung
 

Weitere Nachrichten zum Thema COPD

Patienten mit der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) profitieren von einer Dreifachtherapie mit inhalativen Kortikosteroiden (ICS), langwirksamen Beta-2-Agonisten (LABA) und langwirksame Muscarinrezeptor-Antagonisten (LAMA). Im Vergleich zu einer Zweifachkombination verringerte sich in einer großen Studie die Zahl an akuten Verschlechterungen deutlich.

04.01.2020

Patienten mit einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) profitieren von atemfokussiertem Yoga. Eine Übersichtsarbeit zeigt, dass sich sowohl Lungenfunktion als auch Leistungsfähigkeit durch die speziellen Atemtechniken verbessern.

10.01.2021

Lange als „Arme-Leute-Essen“ belächelt, wird immer deutlicher, dass Grünkohl ein wahres Krafpaket unter den Lebensmitteln ist. Denn das grüne Gemüse steckt voller gesunder Substanzen, die das Immunsystem stärken und sogar vor Krebs schützen sollen.

 

Aktuelle Nachrichten

 
Weitere Nachrichten

In Deutschland kommen jährlich etwa 800 Kinder mit einem Neuralrohrdefekt zur Welt – mit einer schweren Fehlbildung des Rückenmarks beziehungsweise des Gehirns. Durch die Einnahme des B-Vitamins Folsäure können werdende Mütter nach Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) die Wahrscheinlichkeit für dieses Gesundheitsrisiko deutlich senken.

Der in Potenzmitteln wie Viagra enthaltene Wirkstoff Sildenafil bleibt wohl weiterhin rezeptpflichtig. Das empfiehlt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfARM). Fachgesellschaften begrüßen das Votum. Letztes Wort hat das Bundesgesundheitsministerium.
 
Interviews
Aducanumab ist das erste in den USA zugelassene Medikament, das die Alzheimer typischen Amyloid-Plaques zum Verschwinden bringt. Aber kann der neue monoklonale Antikörper mit dem Handelsnamen Aduhelm auch den Gedächtnisverlust stoppen? Und warum ist die Notfallzulassung in den USA durch die US-Food and Drug Administration (FDA) so umstritten? Darüber hat Gesundheitsstadt Berlin mit dem Neurologen und Alzheimer-Experten Prof. Johannes Levin vom LMU Klinikum München gesprochen.

Chronische Fatigue gehört zu den häufigen Langzeitfolgen einer Covid-Infektion. Oft bessert sich der zermürbende Erschöpfungszustand nach einigen Wochen oder Monaten von allein. Doch einige Patienten entwickeln das Vollbild einer myalgischen Enzephalopathie/ Chronisches Fatigue Syndrom (ME/CFS). Gesundheitsstadt Berlin hat mit Professor Carmen Scheibenbogen von der Charité über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten des schweren Krankheitsbilds gesprochen.

Logo Gesundheitsstadt Berlin