. Vizepräsident nun Chef

Reinhard Burger neuer RKI-Präsident

Das Robert Koch-Institut hat einen neuen Präsidenten: Der langjährige Vizepräsident des Instituts, Prof. Dr. Reinhard Burger, wurde am 19. August 2010 von Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler in sein neues Amt eingeführt. Burger ist Nachfolger von Jörg Hacker, der zum Präsidenten der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt wurde.
Reinhard Burger neuer RKI-Präsident

Foto: RKI/Frank Ossenbrink

 

Reinhard Burger gehört dem Robert Koch-Institut bereits seit 1987 an. Zunächst leitete er als Professor der Immunologie die Abteilung Immunologie. Seit 1998 ist Burger Leiter der grossen Abteilung Infektionskrankheiten des Instituts, zu der die Laborbereiche Virologie, Bakteriologie, Krankenhaushygiene und Parasitologie / Mykologie gehören. Im Januar 1999 übernahm er zudem die Funktion des stellvertretenden Institutsleiters und wurde im April 2001 zum Vizepräsidenten des Robert Koch-Instituts ernannt. Jetzt wurde der 61-jährige Mikrobiologe - auf Vorschlag des Bundeskabinetts - vom Bundespräsidenten Christian Wulff zum Präsident des RKI ernannt.

Neuer RKI-Präsident Reinhard Burger

Anlässlich der Einführung in das Amt des Präsidenten erklärte Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler: "Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, mit Herrn Prof. Dr. Reinhard Burger einen hochqualifizierten Wissenschaftler und eine gleichermassen erfahrene Führungskraft als Präsidenten für das Robert Koch-Institut zu gewinnen. Er ist der Richtige, das Renommee und die Expertise des Instituts auszuweiten und die Neuausrichtung zu einem Public-Health-Institut für Deutschland weiter voranzutreiben."

Als Wissenschaftler befasst sich Reinhard Burger unter anderem mit der Sicherheit von Bluttransfusionen und Blutprodukten. Seine Arbeit hat mit dazu beigetragen, dass in Deutschland ein sehr hoher Sicherheitsstandard in der Transfusionsmedizin erreicht wurde.

 
 

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