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Rauchstopp: So klappt er!

Freitag, 21. August 2020 – Autor: anvo
Den Glimmstängel dauerhaft abzugeben, fällt den meisten Rauchern schwer. Doch es gibt Maßnahmen, die dabei helfen, dass es mit dem Rauchstopp klappt. Und in Zeiten von Corona sollte die Motivation besonders hoch sein.
Rauchen

Mit dem Rauchen aufzuhören ist schwer, aber möglich. Mit professioneller Hilfe ist die Chance für einen dauerhaften Rauchstopp größer. – Foto: Knut Wiarda - Fotolia

Nie gab es bessere Gründe, mit dem Rauchen aufzuhören, als jetzt. Denn dass das Risiko für COVID-19 bei Rauchern höher ist als bei Nichtrauchern und auch die Verläufe der Erkrankung schwerer sind, ist eindeutig erwiesen.

Dennoch fällt es vielen Rauchern schwer, sich endgültig von der Zigarette zu verabschieden. Einer der Gründe: Beim Rauchen aktiviert Nikotin das Belohnungszentrum im Gehirn innerhalb weniger Sekunden. Der Raucher fühlt sich kurzzeitig wach und entspannt. Nach einiger Zeit entsteht jedoch eine körperliche Abhängigkeit: Ohne die regelmäßige Dosis Nikotin treten nun Entzugssymptome wie Unruhe, Reizbarkeit oder Schlafstörungen auf.

Nikotinersatzmittel können vorübergehend helfen

Abgemildert werden können die körperlichen Entzugserscheinungen durch rezeptfreie Arzneimittel, die Nikotin enthalten. Diese gibt es in Form von Kaugummis, Lutschtabletten, Sprays oder Pflaster. In der Regel verschwinden die Entzugssymptome dann nach einigen Wochen völlig.

Die einzige Lösung sind Nikotinersatzmittel jedoch nicht. Sie sind zudem nur für eine Übergangszeit gedacht. Wer dauerhaft mit dem Rauchen aufhören will, muss seine innere Einstellung grundlegend ändern. Daher sollte sich jeder Raucher schon vor dem Rauchstopp klarmachen, welche Gewohnheiten er mit dem Rauchen verbindet und wie diese ersetzt werden können.

 

Tipps und Tricks für den Rauchstopp

Ist das Rauchen an bestimmte Situationen gekoppelt, etwa nach dem Essen, kann man neue Rituale finden, zum Beispiel, sich nach dem Essen die Zähne zu putzen. Ist das Verlangen nach der Zigarette an Schlüsselreize wie Kaffee gebunden, hilft es, in der ersten Zeit auf ein anderes Getränk umzusteigen.

Weitere Tipps für das Gelingen des Rauchstopps sind:

  • Nutzen Sie professionelle Unterstützung!

  • Motivieren Sie sich, indem Sie sich die Vorteile bewusst machen, wie beispielsweise besserer Körpergeruch, schönere Haut, weißere Zähne, weniger Geldausgaben!

  • Ernähren Sie sich gesund!

  • Treiben Sie Sport!

  • Belohnen Sie sich, beispielsweise 3 Tage, 2 Wochen und ein halbes Jahr nach dem Rauchstopp – so haben Sie auch etwas, worauf Sie sich freuen können!

     

Foto: © Knut Wiarda, Fotolia.com

Hauptkategorie: Prävention und Reha
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