. Porträt

Prof. Dr. med. Karl Max Einhäupl

Position

Vorstandsvorsitzender der Charité - Universitätsmedizin Berlin
Prof. Dr. med. Karl Max Einhäupl

Prof. Dr. med. Karl Max Einhäupl

Prof. Dr. med. Karl Max Einhäupl ist seit 2008 Vorstandsvorsitzender der Charité. Zusammen mit den Vorstandsmitgliedern, der Dekanin Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich und dem Direktor des Klinikums Matthias Scheller, trifft Einhäupl die strategischen Entscheidungen und führt das operative Geschäft der Charité. Früh in seiner wissenschaftlichen Karriere spezialisierte sich Karl Max Einhäupl auf die neurologische Intensivmedizin und insbesondere den Schlaganfall. Eine bahnbrechende klinische Studie in den frühen 90er Jahren führte zur ersten Therapie der Hirnvenenthrombose, einer schwerwiegenden und bis dahin nicht heilbaren Hirnerkrankung. An der Charité leitete Einhäupl zunächst einen Sonderforschungsbereich zur Bedeutung nichtneuronaler Zellen bei neurologischen Erkrankungen, ehe er 1999 die Sprecherfunktion des bundesweiten Kompetenznetzes Schlaganfall übernahm und 2005 das Centrum für Schlaganfallforschung Berlin mit aus der Taufe hob. Daneben war er sechs Jahre lang Vorsitzender des Wissenschaftsrats. Als Vorstandsvorsitzender der Charité ist er in vielfältiger Weise mit der Gestaltung deutscher Wissenschaftspolitik verbunden. In allen Bereichen setzt er seine nach übereinstimmender Auskunft vieler Kollegen "dramatisch guten kommunikativen Kompetenzen" ein für ein besseres Verständnis zwischen Wissenschaft und Politik.

Berufliche Stationen

  • 1986 Habilitation im Fach Neurologie,  Universität München
  • 1992 Berufung auf den Lehrstuhl für Neurologie an Charité, seither Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie

Aktuelle Position

Seit 2008 Vorstandsvorsitzender der Charité - Universitätsmedizin Berlin.

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