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11.06.2020

Podcast: Führt die Coronakrise zur Abwertung älterer Menschen?

Prominente aus Politik und Gesellschaft haben in einem internationalen Appell dazu aufgerufen, das Leben alter Menschen in der Corona-Pandemie nicht abzuwerten. Unterzeichner des Appells sind u.a. der Philosoph Jürgen Habermas, die ehemalige Bundesbildungsministerin Annette Schawan und der ehemalige Präsident der EU-Kommission Romano Prodi. Sie warnen in ihrem Appell vor einer neuen Altersdiskriminierung und fordern eine „moralische Revolte". Wird das Leben alter Menschen in der Coronakrise als zweitrangig betrachtet? Darüber hat Gesundheitsstadt Berlin mit Prof. Barbara John, Vorstandsvorsitzende des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in Berlin und Vorsitzende des Beirats der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, einen Podcast durchgeführt.

Foto: Britta Pedersen

Hauptkategorien: Corona , Demografischer Wandel
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Weitere Nachrichten zum Thema Corona und ältere Menschen

07.04.2020

Mitarbeiter in den Alten- und Pflegeheimen haben Angst, sich mit Corona zu infizieren. Angehörige dürfen ihre Pflegebedürftigen nicht mehr besuchen. Bei Covid-19 Erkrankungen in einem Pflegeheim müssen betroffene Pflegebedürftige von den übrigen Bewohnern isoliert werden. Über die Situation in der stationären und ambulanten Pflege sprach Gesundheitsstadt Berlin mit dem Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus.

13.06.2020

Die USA verzeichnen die höchste Anzahl an Infizierten und Todesfällen in Folge der Coronakrise weltweit. Nach Ansicht des Digitalisierungsexperten Professor Erwin Böttinger liegt die Ursache dafür in grundlegenden Strukturen des amerikanischen Systems. Im Podcast-Interview mit Gesundheitsstadt Berlin spricht der Mediziner darüber, warum die Corona-Pandemie in den USA so dramatisch verlaufen ist und wie moderne IT und Künstliche Intelligenz bei der Entwicklung wirkungsvoller Therapien helfen können.

Der Mensch ist ein Stressfaktor für Pflanzen und Tiere, Land und Gewässer und die Atmosphäre. Er zerstört die Vielfalt der Natur durch Raubbau an ihr – und damit ihr Immunsystem. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des österreichischen „Konrad-Lorenz-Instituts“. Die COVID-19-Pandemie sei kein Unfall oder Zufall, sondern „eine Konsequenz ökologischer und sozialer Krisen“, die der Mensch selbst angerichtet habe.

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Der klassische Medikationsprozess im Krankenhaus ist fehleranfällig. Untersuchungen untermauern das. Dabei könnte die Digitalisierung die Arzneimitteltherapie wesentlich sicherer machen. Das Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) hat schon vor Jahren auf ein Closed Loop Medication Management umgestellt. Gesundheitsstadt Berlin hat mit UKE-Krankenhausapothekerin PD Dr. Claudia Langebrake über die Vorteile des digitalen Medikationsprozesses gesprochen.
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