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Pharmafirmen spenden Medikamente für 14 Milliarden Euro

Forschende Pharma-Unternehmen haben umfassende Hilfen im Kampf gegen tropische Armutskrankheiten zugesagt. Dazu gehören Medikamentenspenden in Höhe von rund 14 Milliarden Euro.
Medikamente

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Bei einer Veranstaltung der Bill & Melinda Gates Foundation in London erklärten die Pharma-Unternehmen, sich verstärkt für die Kontrolle oder sogar Ausrottung tropischer Armutskrankheiten wie Lepra, Bilharziose oder die Schlafkrankheit einsetzen zu wollen. Neben den Medikamentenspenden wollen sie die Investitionen in die Arzneimittelforschung erhöhen sowie Infrastrukturmassnahmen und Gesundheitskampagnen in den betroffenen Ländern fördern. Bis 2020 sollen so zehn Tropenkrankheiten unter Kontrolle gebracht werden, fünf sogar weltweit ausgerottet werden.

Pharma-Unternehmen spenden

Bei dem Programm arbeiten die Pharma-Unternehmen mit der Weltgesundheitsorganisation WHO, weiteren internationalen Gesundheitsorganisationen, der Weltbank, verschiedenen Regierungen sowie der Bill & Melinda Gates Foundation zusammen. Birgit Fischer, Hauptgeschäftsführerin des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen, erklärte dazu: "Ein partnerschaftliches Vorgehen aller relevanten Akteure ist der Schlüssel zur Lösung grosser Aufgaben im Gesundheitswesen - auch in Entwicklungsländern. Deshalb haben sich forschende Pharma-Unternehmen gerne bereit erklärt, mit ihren Präparaten und ihrer Kompetenz zu mehr Gesundheit in diesen Ländern beizutragen."

 

Tropische Armutskrankheiten

Weltweit leiden 1,4 Milliarden Menschen unter den vernachlässigten Tropenkrankheiten. Betroffen sind vor allem die Ärmsten dieser Welt, die bisher keinen Zugang zur medizinischen Versorgung haben. Tropische Armutskrankheiten bedeuten dabei nicht nur grosses Leid für die Betroffenen - sie sind auch ein wesentliches Hindernis für die wirtschaftliche Entwicklung in den Ländern. So kann die Ausbreitung bestimmter Wurmkrankheiten ganze Landstriche verseuchen und Ackerland unbrauchbar machen. Die Bekämpfung dieser Krankheiten ist also auch ein wichtiger Schritt, die wirtschaftliche Entwicklung in den ärmsten Ländern dieser Welt zu unterstützen.

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