. Porträt

PD Dr. med. Sascha Rolf

Position

Chefarzt Innere Medizin mit Schwerpunkt Kardiologie an den DRK Kliniken Westend
Dr. med. Sascha Rolf

Dr. med. Sascha Rolf

PD Dr. Sascha Rolf ist Kardiologe und Spezialist für Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen. Unter diesem Krankheitsbild werden Zustände zu langsamer und/oder zu schneller Herzschlagfolgen zusammengefasst. Manche Arrhythmien bleiben unbemerkt, viele gehen mit deutlichen Beschwerden einher (z.B. Schwindel, Luftnot, Ohnmacht), andere sind lebensgefährlich. Dies zu erkennen, Schaden für den Patienten abzuwenden und die Beschwerden zu lindern ist die Herausforderung für den Rhythmologen.

Zur Therapie von Herzrythmusstörungen werden spezielle „elektrophysiologische“ Behandlungsverfahren genutzt, aber auch Medikamente und Katheterablationen. Gerade die Ablationsverfahren („Verödung“ mit Wärme/Radiofrequenz- oder Kälte/Kryo-Energie) zur Behandlung schneller Herzrhythmusstörungen haben sich in den letzten 15-20 Jahren rapide weiterentwickelt. Es handelt sich um hochtechnologische Verfahren ohne Eröffnung des Brustkorbs, zumeist unter Verwendung sogenannter elektroanatomischer Mappingsysteme. Diese Kathetertechnologien erfolgreich und komplikationsarm anzuwenden, erfordert langjährige Ausbildung und Erfahrung. Dr. med. Sascha Rolf befasste sich selbst wissenschaftlich mit neuen Strategien und Technologien zur Steigerung der Effektivität und Sicherheit von Katheterablationen.

An der Seite von Prof. Haverkamp baute er eine rhythmologische Abteilung am Charité-Campus Virchow auf, bevor er an eines der größten Elektrophysiologie-Zentren Europas wechselte, dem Herzzentrum Leipzig unter Leitung von Prof. Hindricks. Hier arbeitete er sechs Jahre zusammen mit international anerkannter Kollegen als interventioneller Elektrophysiologe.

Im Frühjahr erhielt er von der DRK Schwesternschaft Berlin die Möglichkeit und Ausstattung, am Standort Westend eine rhythmologische Abteilung aufzubauen.

Behandlungsschwerpunkte

  • Komplexe Katheterablationen aller Arten schneller Herzrhythmusstörungen mit Hilfe moderner und schonender 3D-Technologien, sowohl mit Radiofrequenz- als auch mit Kryo-Energie
  • Implantation von Herzschrittmachern und Defibrillatoren, sowohl 1-Kammer, 2-Kammer als auch 3-Kammer-Aggregate (CRT)
  • Implantation von Vorhofohr-Okkludern zur Verhinderung von Schlaganfällen bei Patienten mit Vorhofflimmern (Katheter-basiert)
  • Beratung von Patienten mit angeborenen elektrischen Herzerkrankungen

Berufliche Stationen

  • 1999 Med. Klinik für Kardiologie des Universitätsklinikums Münster
  • 2001 Promotion an der Med. Fakultät der Universität Münster
  • 2002 Med. Klinik für Kardiologie der Charité, Campus Virchow Berlin
  • 2006 Facharzt für Innere Medizin2010 Facharzt für Kardiologie, Abteilung für Rhythmologie im Herzzentrum Leipzig
  • 2014 Zusatzbezeichnung Spezielle Rhythmologie (Invasive Elektrophysiologie und aktive Herzrhythmusimplantate)
  • 2014 Habilitation an der Med. Fakultät der Universität Leipzig

Aktuelle Position

Seit April 2016 partnerschaftliche Leitung der Kardiologie der DRK Kliniken Berlin Westend (zusammen mit Priv.-Doz. Dr. med. Christian Opitz)

Anzeige
 

Anzeige
 

Zum Weiterlesen
| Tollwut-Impfstoffe ohne Wirkstoff, gepfuschte Kombi-Impfstoffe für Kinder – China wird von einem Impfstoffskandal erschüttert. Deutschland ist davon nicht betroffen, versichert das Paul-Ehrlich-Institut. Das chinesische Unternehmen Changchun Changsheng habe keine Zulassung in Europa.
. Mehr zum Thema
Spandauer Damm 130
14050 Berlin

Anzeige
 

. Fortbildungen Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
. Veranstaltungen
loading...
Terminkalender
. Interviews
Dr. Iris Hauth, Chefärztin des Alexianer St. Joseph-Krankenhauses für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Berlin-Weißensee, berichtet in Ihrem Buch "Keine Angst!" über Ursachen und Behandlung von Depressionen - und wie man sich davor schützen kann.
Prof. Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin und Professor für Klinische Naturheilkunde an der Charité, über die Grenzen der Schulmedizin, den Wildwuchs in der Naturheilkunde und warum sich beide Disziplinen gerade näherkommen.
Noch zu wenige Versicherte nehmen die Darmkrebsvorsorge wahr. Die AOK Nordost geht deshalb neue Wege. Stefanie Stoff-Ahnis, Mitglied der Geschäftsleitung der AOK Nordost und verantwortlich für das Ressort Versorgung, erläutert das Engagement, das soeben mit dem Felix Burda Award ausgezeichnet wurde.