. Beschützende Heimat für Totkranke

Paul Gerhardt Diakonie baut Hospiz

Auf dem Gelände des Martin- Luther-Krankenhaus in Wilmersdorf entsteht ein Hospiz. Die Paul Gerhardt Diakonie will mit dem Bau unheilbar kranken Menschen eine beschützende Heimat geben. Das rund 2,3 Millionen Euro teure Projekt wird vom Paul Gerhardt Diakonie Förderverein e.V. unterstützt. Im Oktober 2012 soll die Einrichtung der Sterbebegleitung eröffnet werden.
Paul Gerhardt Diakonie baut Hospiz

Paul Gerhardt Diakonie baut Hospiz (Foto: DAK)

80 Jahre nach Eröffnung des Martin-Luther-Krankenhauses errichtet die Paul Gerhardt Diakonie ein Hospiz auf dem Klinikgelände in Wilmersdorf. Das Hospiz soll unheilbar kranken Menschen ein Sterben in Würde ermöglichen. Insgesamt 14 Zimmer wird es im Hospiz geben, die alle mit einem eigenen Badezimmer ausgestattet sind und über eine kleine private Terrasse verfügen. Die Eröffnung ist für den Reformationstag am 31.10.2012 geplant.

Hospiz am Martin-Luther-Krankenhaus

Der gebürtige Berliner und designierte Chefdirigent der Staatskapelle Dresden, Christian Thielemann, hat die Schirmherrschaft des Projektes übernommen. "Als Musiker möchte ich helfen, das Klangbild am Ende des Lebens harmonisch und den individuellen Bedürfnissen angepasst zu gestalten. Das Hospiz am Martin-Luther-Krankenhaus soll Bewohner sowie deren Familien physisch und psychisch entlasten und ein besonderer Ort der Geborgenheit auf dem letzten Weg sein", sagte Thielemann.

Die Paul Gerhardt Diakonie rechnet mit einem Investitionsaufwand von ca. 2,3 Millionen Euro, ein nennenswerter Betrag sei bereits in der Wirtschaftsplanung fest berücksichtigt, teilte Pressesprecherin Diana Thomas mit. Weitere Unterstützung kommt vom Paul Gerhardt Diakonie Förderverein e.V, in dem sich interessierte Fördermitglieder und Spender für Einrichtung der Paul Gerhardt Diakonie engagieren.

 
Hauptkategorie: Demografischer Wandel
 

Weitere Nachrichten zum Thema Hospiz

 

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

 
. Weitere Nachrichten
. Fortbildungen Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
 
. Termine Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
 
. Interviews
Die akute Aortendissektion ist immer ein Notfall. Einer Studie zufolge könnte vielen Menschen das Leben gerettet werden, wenn sie rechtzeitig und adäquat behandelt werden würden. Gesundheitsstadt Berlin hat mit Dr. Stephan Kurz vom Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB) über die Versorgungssituation und das erfolgreiche Projekt „Aortentelefon“ gesprochen.
Dr. Iris Hauth, Chefärztin des Alexianer St. Joseph-Krankenhauses für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Berlin-Weißensee, berichtet in Ihrem Buch "Keine Angst!" über Ursachen und Behandlung von Depressionen - und wie man sich davor schützen kann.
Prof. Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin und Professor für Klinische Naturheilkunde an der Charité, über die Grenzen der Schulmedizin, den Wildwuchs in der Naturheilkunde und warum sich beide Disziplinen gerade näherkommen.