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Patienten mit Osteoporose künftig besser versorgt

Freitag, 14. Februar 2020 – Autor:

Ernährungsberatung und Rehasport

"Zu lange wurde die Osteoporose bei vielen Patienten nicht adäquat behandelt. Mit dem DMP steigt nun die Chance, dass viele der Patienten mit einem hohen Risiko für einen osteoporotischen Knochenbruch nicht nur eine wirksame Medikation erhalten, sondern auch durch Schulungen, Ernährungsberatungen und Rehasport oder Funktionstraining unterstützt werden", ergänzt Prof. Matthias M. Weber, Mediensprecher der DGE.

So kann es gelingen, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten, Schmerzen zu lindern und Frakturen sowie deren Komplikationen zu verhindern.  Für den DGE-Mediensprecher muss aber auch mehr für die Prävention getan werden. "Wir wünschen uns mehr Aufklärung der Bevölkerung", so Weber. Hierbei könnten neben Hausärzten und Apothekern auch Gesundheitsfachkräfte wie Physio- oder Ergotherapeuten helfen. 

Patienten mit Osteoporose künftig besser versorgt

In das DMP Osteoporose können Frauen ab dem vollendeten 50. und Männer ab dem vollendeten 60. Lebensjahr aufgenommen werden, wenn bei ihnen die Indikation einer medikamentöse behandlungsbedürftigen Osteoporose vorliegt. Die Patienten werden damit besser versorgt. Bis es losgeht, wird es allerdings noch ein paar Monate dauern. Denn vorerst müssen das Bundesministerium für Gesundheit das Programm prüfen und die gesetzlichen Krankenkassen entsprechende Umsetzungsverträge mit Ärzten und Krankenhäusern schließen.

Foto: Adobe Stock/Photographee EU

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