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Organe spenden – Leben retten!

Mittwoch, 1. Juni 2016 – Autor:

Organspende letztlich jedem selbst überlassen bleiben muss. Wichtig sei vor allem, dass man sich überhaupt entscheidet. Denn eine selbstbestimmte Entscheidung entlaste auch die Angehörigen, die ansonsten im Ernstfall nach dem mutmaßlichen Willen des Verstorbenen befragt werden. Schon allein deshalb sollte jeder seinen Willen in einem Organspendeausweis dokumentieren und seine Familie darüber informieren. Die Entscheidung wird nirgends registriert und kann formlos geändert werden, indem ein neuer Ausweis ausgefüllt wird.  

 

Transplantationsregister geplant

Voraussetzung für eine Organspende ist die eindeutige Feststellung des Hirntodes. Dieser muss nach dem Transplantationsgesetz von zwei Ärzten unabhängig voneinander festgestellt werden. Diese Ärzte dürfen weder an der Organentnahme noch an der Übertragung auf den Empfänger beteiligt sein und auch nicht der Weisung eines beteiligten Arztes unterstehen.

In Deutschland soll noch in diesem Jahr das Gesetz zur Errichtung eines Transplantationsregisters in Kraft treten. Damit sollen erstmals Daten von verstorbenen Organspendern, Organempfängern und Lebendspendern zentral zusammengefasst und miteinander verknüpft werden, um die Organisation rund um die Transplantation von Organen zu erleichtern.

Foto: © Alexander Raths – Fotolia.com

Hauptkategorie: Medizin
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