Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
Logo Gesundheitsstadt Berlin
Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
 

Notruf auch an Feiertagen wählen: Was auf Herzinfarkt hindeutet

Montag, 21. Dezember 2020 – Autor:

Notruf auch an Feiertagen wählen: Was auf Herzinfarkt hindeutet

Den Notruf auch an Feiertagen wählen solle man bei bestimmten Symptomen, die auf Herzinfarkt hindeuten:

  • plötzlich einsetzende starke brennende und drückende Schmerzen, die länger als fünf Minuten anhalten und sich in Ruhe nicht bessern. Die Schmerzen zeigen sich überwiegend im Brustkorb, häufig hinter dem Brustbein, bisweilen auch nur im Rücken zwischen den Schulterblättern oder im Oberbauch. Die Schmerzen können in den Arm, den Hals oder Kiefer ausstrahlen
  • Engegefühl in der Brust
  • Atemnot
  • Übelkeit
  • kalter Schweiß
  • Unruhe
  • Angst
  • Blässe

Weitere Informationen zu den wichtigsten Symptomen einer Herzerkrankung wie Vorhofflimmern, Herzklappenerkrankung, koronare Herzkrankheit und andere Herzleiden finden Herzpatienten und interessierte Angehörige unter www.herzstiftung.de/herzinfarkt-an-festtagen.

Foto: Adobe Stock/Robert Kneschke

Lesen Sie weitere Nachrichten zu diesen Themen: Herzinfarkt , Herzinsuffizienz
 

Weitere Nachrichten zum Thema Herzgesundheit

Rund vier Millionen Deutsche leiden an chronischer Herzschwäche. Die „Herzinsuffizienz“ ist damit eine Volkskrankheit. Sie beginnt schleichend im mittleren Lebensalter zwischen 40 und 50. Ursachen sind meist die Koronare Herzkrankheit oder Bluthochdruck. Heilbar ist die Herzschwäche nicht. Aber 50 Prozent der Fälle ließen sich laut Deutscher Herzstiftung durch einen gesunden Lebensstil vermeiden.

Herzinfarkt, Herzschwäche, Schlaganfall: In jedem zweiten Fall sind Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems auf einen wenig gesundheitsbewussten Lebensstil zurückzuführen. Die Deutsche Herzstiftung hat ein Sieben-Punkte-Programm aufgelegt, mit dem Noch-nicht-Patienten etwas für ihren kostbaren „Motor", das Herz, tun und wie sie lebensbedrohlichen Erkrankungen vorbeugen können: mit Bewegung, Mittelmeerküche und Inseln der Ruhe im Alltag.

 

Aktuelle Nachrichten

 
Weitere Nachrichten


 
Interviews
Affenpocken verlaufen in der Regel harmlos. Doch nicht immer. Dr. Hartmut Stocker, Chefarzt der Klinik für Infektiologie am St. Joseph Krankenhaus in Berlin Tempelhof, über die häufigsten Komplikationen, die Schutzwirkung der Impfung und den Nutzen von Kondomen.

Zöliakie kann in jedem Lebensalter auftreten und ein buntes Bild an Beschwerden machen. Bislang ist das wirksamste Gegenmittel eine glutenfreie Ernährung. Gesundheitsstadt Berlin hat mit PD Dr. Michael Schumann über die Auslöser und Folgen der Autoimmunerkrankung gesprochen. Der Gastroenterologe von der Charité hat an der aktuellen S2K-Leitinie „Zöliakie“ mitgewirkt und weiß, wodurch sich die Zöliakie von anderen Glutenunverträglichkeiten unterscheidet.

Aducanumab ist das erste in den USA zugelassene Medikament, das die Alzheimer typischen Amyloid-Plaques zum Verschwinden bringt. Aber kann der neue monoklonale Antikörper mit dem Handelsnamen Aduhelm auch den Gedächtnisverlust stoppen? Und warum ist die Notfallzulassung in den USA durch die US-Food and Drug Administration (FDA) so umstritten? Darüber hat Gesundheitsstadt Berlin mit dem Neurologen und Alzheimer-Experten Prof. Johannes Levin vom LMU Klinikum München gesprochen.
Logo Gesundheitsstadt Berlin