. Angebot der Limes Schlosskliniken

Neues Konzept in der Psychosomatik

Mit einem innovativen Konzept zur integrierten Behandlung und Prävention psychischer Erkrankungen haben sich kürzlich die neu gegründeten Limes Schlosskliniken präsentiert.

Besser früher eingreifen: Immer mehr Menschen erleiden einen Burnout.

Bei einer Veranstaltung des Frankfurter Wirtschaftsclubs stellte Berthold Müller, Vorsitzender des Beirats, die Kliniken selbst sowie „Pre.Di.Ma“ vor. Das Unternehmen Pred.Di.Ma. unterstützt mit einem umfassenden und bedarfsorientierten betrieblichen Gesundheitsmanagement die Unternehmen in präventiven, kurativen und rehabilitativen Ansätzen. 

„Der demographische Wandel in Verbindung mit einem zunehmenden Fachkräftemangel und einer Arbeitswelt, die immer mehr Mobilität und Flexibilität von den Mitarbeitern verlangt, erfordert ein Umdenken in den Betrieben“, sagte Müller. Fehlzeiten in Unternehmen nähmen zu – vor allem auch aufgrund Überlastungen und psychischer Erkrankungen. Müller: „Psychische Erkrankungen werden oft erst spät erkannt und können so zu chronifizierten Krankheitsverläufen führen.“ Eingeschränkte Arbeitsfähigkeit (Präsentismus) und mehr Ausfallzeiten (Absentismus) seien die Folgen. Oft könnten die Betroffenen für lange Zeit überhaupt nicht mehr an ihren Arbeitsplatz zurückkehren oder müssten vorzeitig berentet werden: So seien laut aktuellem Reha-Bericht der Deutschen Rentenversicherung Bund psychische Erkrankungen der häufigste Grund für eine Berentung (41 Prozent).

Absentismus und Präsentismus sind Herausforderungen, mit denen es Unternehmen zu tun haben

„Unser Anliegen ist es, drohende Überlastungen schon frühzeitig zu erkennen und unterstützende Maßnahmen im betrieblichen Umfeld anzubieten, die helfen, eine psychische Erkrankung zu vermeiden“, erklärt Müller, der auch Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes der Deutschen Privatkliniken (BDPK) ist, den Ansatz von Pre.Di.Ma, das für die Bereiche Prävention, Diagnose und Management steht. „Wir müssen zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Maßnahmen beim richtigen Mitarbeiter sein.“ Hier böten  Pre.Di.Ma und die Limes Schlosskliniken einen innovativen, ganzheitlichen Ansatz. 

Unter dem Dach der Limes Schlosskliniken, die sich derzeit in der Planungsphase befinden, wird Privatpatienten künftig eine hochwertige akutstationäre Behandlung bei psychischen Störungen und stressinduzierten Erkrankungen zur Verfügung stehen. Darüber erhalten Unternehmen, aber auch Verbände und Institutionen, aus einer Hand Angebote zum Screening, zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement und zur Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Im Fokus stehen hier individuelle Lösungen, die in das betriebliche Umfeld eingebunden sind und eine zeitnahe Rückkehr an den Arbeitsplatz unterstützen sollen. Das Limes Institut for Management and Health Solutions erweitert diesen ganzheitlichen Ansatz um eine wissenschaftliche Komponente und kümmert sich um Forschungsprojekte sowie die Entwicklung von innovativen und evidenzbasierten Behandlungsansätzen. Darüber ist es für Qualitätssicherung, Qualitätsmanagement, Publikationen und Kooperationen mit Hochschulen zuständig.

Wartezeiten zu reduzieren – auch das soll mit dem neuen Versorgungsansatz gelingen

„Unser großes Plus ist nicht nur, dass wir mit Pre.Di.Ma. über ein ganzheitliches Konzept zur Behandlung von Menschen mit psychischen Erkrankungen verfügen, sondern auch die Tatsache, dass Patienten ohne lange Wartezeiten einen Therapieplatz in einer unserer Kliniken bekommen können, die eine hochspezialisierte medizinische und psychotherapeutische Versorgung garantiert. „Nicht zuletzt bieten unsere hochwertigen Immobilien in traumhafter Landschaft auch eine Umgebung, in der man gut genesen kann“, so Müller. Die Limes Schlosskliniken befinden sich derzeit noch in der Planungsphase. Im nächsten Jahr werden die ersten Einrichtungen an unterschiedlichen Standorten in Deutschland an den Start gehen.

Foto: Light Impression - Fotolia.com

Autor: Cornelia Wanke

Weitere Nachrichten zum Thema Psychosomatik

| Immer häufiger werden Arbeitnehmer in Deutschland mit der Diagnose Burnout krankgeschrieben. Dennoch wird der Zustand des totalen "Ausgebranntseins" häufig nicht ernst genommen. Das kann schwerwiegende Konsequenzen haben.

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Weitere Nachrichten
Wer regelmäßig Sport treibt, wird seltener krank und kann den Alterungsprozess in einigen körperlichen Bereichen um zehn Jahre zurückdrehen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Langzeitstudie „Gesundheit zum Mitmachen“.
Die (hATTR) Amyloidose ist eine seltene Erbkrankheit mit einer geringen Lebenserwartung. Hoffnung macht jetzt ein neues Medikament, das bereits die klinischen Phase III erfolgreich absolviert hat. Die Zulassung könnte schon nächstes Jahr erfolgen.
. Veranstaltungen
loading...
Terminkalender
. Kliniken
. Personen Hauptstadtregion
. Interviews
Die Blutvergiftung, fachsprachlich „Sepsis“, ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Und sie gilt als die am häufigsten vermeidbare. Gesundheitsstadt Berlin hat anlässlich des Welt-Sepsis-Tags am 13. September mit Prof. Konrad Reinhart von der Universität Jena über das Thema gesprochen. Der Vorsitzende der deutschen Sepsis-Stiftung vertritt die These: Die tatsächliche Zahl der Sepsis-Fälle ist doppelt so hoch wie die der registrierten.
Kinder suchtkranker Eltern sind besonderen Belastungen ausgesetzt und haben ein hohes Risiko, später selbst eine Sucht oder andere psychische Erkrankungen zu entwickeln. Gesundheitsstadt Berlin hat mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler über die Situation betroffener Kinder und die Notwendigkeit von Unterstützungsangeboten gesprochen.
Die Berichterstattung über Methadon als Krebsmittel weckt große Hoffnungen. Doch wie sieht eigentlich die rechtliche Seite aus, wenn Ärzte ein Medikament außerhalb des Zulassungsbereichs (Off-Label) verschreiben? Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem Medizinrechtler Prof. Dr. Christian Dierks gesprochen, welche Risiken Ärzte eingehen und ob Patienten einen Anspruch auf einen individuellen Heilversuch mit Methadon haben.