. Anlaufstelle für Tumorpatienten

Neue Tumor-Ambulanz in Steglitz

Für Krebspatienten gibt es eine neue Anlaufstelle: Die Interdisziplinäre Ambulanz für medikamentöse Tumortherapie am Benjamin-Franklin-Klinikum in Steglitz. Die am 1. 2011 Juni eröffnete Einrichtung der Charité soll eine Rundumversorgung von Tumorpatienten gewährleisten. Dazu gehören neben medizinischer Betreuung auch psychologische Hilfe, Diätberatung und ein Sozialdienst.
Neue Tumor-Ambulanz in Steglitz

Neue Tumorambulanz am Franklin-Klinikum (Foto: Charité)

Die neue Ambulanz ist Teil des 2008 gegründeten "Comprehensive Cancer Center" der Charité und führt die bislang getrennten Funktionseinheiten zusammen. Die IMT und onkologische Ambulanz, die hämatologische Ambulanz, die interdisziplinäre Sprechstunde des Charité Comprehensive Cancer Centers und die Psychoonkologie sind ab sofort unter einem Dach in Steglitz vereint. "Tür an Tür forschen die Charité -Experten und bringen die neuesten Behandlungsstrategien direkt zum Patienten", erklärt der Leiter der Interdisziplinären Ambulanz, Prof. Ulrich Keilholz.

Neue Ambulanz: interdisziplinäre Versorgung von Tumorpatienten

Die Patienten werden in der Ambulanz medizinisch betreut, bekommen eine Schmerztherapie, psychologische Hilfe, Diätberatung und können den Sozialdienst in Anspruch nehmen. Acht Ärzte, drei Psychologen und elf Pflegekräfte arbeiten in der Ambulanz. Nach Angaben von Prof. Keilholz werden hier vorwiegend besonders komplizierte Fälle betreut.

Eigens für die interdisziplinäre Versorgung von Tumorpatienten wurden im Erdgeschoss des Campus Benjamin Franklin Büroflächen für diese neue Ambulanz umgebaut. Auf einer Fläche von 7.65m2 stehen zehn Sprechzimmer für Untersuchung und Beratung und 30 Infusionsplätze für ambulante Therapien bereit.

Jährlich erkranken in Berlin über 15.000 Menschen an Krebs. Davon werden 40 Prozent der Neuerkrankungen an der Charité diagnostiziert.

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