. Schwimmende Ausstellung

MS Wissenschaft ankert in Berlin

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2011 - Forschung für unsere Gesundheit ankert die "MS Wissenschaft" noch bis zum 29. September in der Hauptstadt. An Bord befindet sich die Wissenschaftsausstellung "Neue Wege in der Medizin", die Prozesse im menschlichen Körper beleuchtet und über den aktuellen Stand der Forschung für unsere Gesundheit informiert.
Die MS Wissenschaft ankert in der Hauptstadt

Die MS Wissenschaft ankert in der Hauptstadt (Foto: Ilja Hendel/WID)

Mit Aktionen zum Mitmachen und Ausprobieren lädt die schwimmende Ausstellung zur Gesundheitsforschung Besucher, vor allem Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren ein. Kleine und grosse Gäste können zum Beispiel selbst in die Rolle eines Forschers schlüpfen. Im virtuellen Labor lässt sich erleben, wie man aus Tiefseeschwämmen Medikamente herstellt. Oder sie können ausprobieren, wie sich Altsein anfühlt und anhand eines Modells einen Blick ins menschliche Gehirn werfen.

Das Wissenschaftsjahr Gesundheitsforschung will neue Ansätze zu Diagnoseverfahren und Therapien in der Öffentlichkeit bekannter machen - und damit die Diskussion über die gesellschaftliche Bedeutung des Themas vorantreiben. An diesem Ziel orientiert sich auch das Ausstellungskonzept der MS Wissenschaft: Auf rund 600 Quadratmetern Fläche geht es neben dem medizinischen und naturwissenschaftlichen Blickwinkel auch um ethische und philosophische Fragen der Gesundheitsforschung.

In Berlin ankert die MS Wissenschaft vom 23. bis 25. September am Kreuzfahrtterminal Tegeler See und vom 26. bis 29. September am Schiffbauer Damm nahe dem U-Bahnhof Friedrichstrasse. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Für Schulklassen gibt es besondere Angebote.

Karten, auf denen die genauen Standorte verzeichnet sind, finden sich unter

http://www.forschung-fuer-unsere-gesundheit.de/

Weitere Nachrichten zum Thema Forschung

| Verletzungen von Nerven im Zentralen Nervensystem (ZNS) führen oft zu irreparablen Schäden, weil sich Nervenzellen hier nur schwer regenieren können. Nun haben Forscher untersucht, mit welchen Wirkstoffen die Regenerationfähigkeit der Nervenzellen im ZNS angeregt werden kann.

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Weitere Nachrichten
. Fortbildungen Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
. Termine Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
. Interviews
Das Chronische Fatigue Syndrom (CFS) bedeutet für viele Patienten meist einen weitgehenden Verlust ihres bisherigen Lebens. Dennoch gibt es bisher kaum wirksame Therapien und zu wenig Forschung. Gesundheitsstadt Berlin hat mit Professor Carmen Scheibenbogen über die Erkrankung und ihre Behandlungsmöglichkeiten gesprochen.
Die Hausärzte im Seeheilbad Büsum waren damals alles Männer im oder kurz vorm Rentenalter, ihre Einzelpraxen wollte niemand übernehmen. Um einen Zusammenbruch der medizinischen Versorgung zu verhindern, rang sich die Gemeinde dazu durch, selbst als Trägerin der örtlichen Arztpraxis aufzutreten – als erste bundesweit. In dem kommunalen Eigenbetrieb arbeiten heute fast nur junge Ärztinnen. Wie das ging und welche weiteren Modelle es gibt gegen den Ärztemangel auf dem Land, erzählt Initiator Harald Stender drei Jahre nach Gründung des Pioniermodells.