. Bluthochdruck

Milch senkt den Blutdruck

Milch senkt den Blutdruck. Das ist zumindest das Ergebnis einer Meta-Analyse, die jetzt im Fachjournal Hypertension veröffentlicht wurde.
Milch

Milchproteine beeinflussen den Blutdruck.

Dafür werteten chinesische Forscher vorliegende Untersuchungen über den Einfluss von Milch-Eiweißen auf den Blutdruck aus. Insgesamt nahmen 412 Teilnehmer an den Kontroll-Versuchen teil.

Die in den Studien eingesetzten Milchproteine stammten entweder aus Milchprodukten oder aus Nahrungsergänzungsmitteln.

Milch senkt den Blutdruck

Ergebnis: Im Durchschnitt senkten die Milch-Proteine den systolischen Blutdruck um 3,33 mm Hg, den diastolischen Blutdruck um 1,08 mm Hg. Das war ein leichter, aber signifikanter Unterschied.

Es gibt weitere Möglichkeiten, auf natürliche Weise den erhöhten Blutdruck zu senken: Ausdauertraining und Abnehmen. Auch salzarme Ernährung wird empfohlen, allerdings nur in Maßen. Denn auch zu wenig Salz kann schädlich sein. Wenn all dies nicht hilft, muss ein medikamentöser Blutdrucksenker her. Denn unbehandelt führt Bluthochdruck auf die Dauer zu Folgeerkrankungen.

Ab wann ist Bludruck zu hoch?

Ab wann der Blutdruck zu hoch ist, ist unter Wissenschaftlern indes umstritten. US-Mediziner raten zu einer Senkung auf 120 mmHG, allerdings nicht bei allen Patienten-Gruppen. In Deutschland wird der Blutdruck in der Regel erst ab 140 mmHG therapiert.

Foto: tanyasid/fotolia.com

Autor: bab
Lesen Sie weitere Nachrichten zu diesen Themen: Bluthochdruck

Weitere Nachrichten zum Thema Bluthochdruck

| Hoher Blutdruck ist ein Männerproblem, niedriger Blutdruck eins der Frauen: Das klingt nach Klischee – und trifft im Grundsatz trotzdem zu. Im Alter ziehen die Frauen aber an den Männern vorbei. Der Risikofaktor hat aber nichts mit Bewegungsmangel oder ungesunder Ernährung zu tun.

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Mehr zum Thema
Bluthochdruck ist immer behandlungsbedürftig, auch milde Formen und der Altershochdruck, die so genannte isolierte systolische Hypertonie. Das sagt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Hochdruckliga Prof. Dr. Martin Hausberg. Warum eine Änderung des Lebensstils oft schon ausreicht, erklärt der Bluthochdruck-Experte anlässlich des Welt-Hypertonietags am 17. Mai.
. Weitere Nachrichten
Über die vorbeugende Wirkung von Vitamin D wird schon länger diskutiert. Eine Meta-Studie fand keinen Effekt bei Leiden wie Diabetes oder Krebs. Das Vitamin könnte aber Erkältungskrankheiten verhindern und Asthmatikern helfen.
. Veranstaltungen
loading...
Terminkalender

KZV Berlin, großer Sitzungssaal, Georg-Wilhelm-Straße 16, 10711 Berlin
. Personen Hauptstadtregion
. Interviews
Prof. Hendrik Streeck leitet Deutschlands erstes Institut für HIV-Forschung am Universitätsklinikum Duisburg-Essen. Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem US-Rückkehrer über sein größtes Ziel gesprochen: eine präventive Impfung gegen HIV.
Die Fronten zwischen Gegnern und Befürwortern der Homöopathie sind verhärtet. Gesundheitsstadt Berlin hat mit der Homöopathie-Kritikerin Dr. med. Natalie Grams über wissenschaftliche Prinzipien und den verbreiteten Wunsch nach medizinischen Alternativen gesprochen.
Die Blutvergiftung, fachsprachlich „Sepsis“, ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Und sie gilt als die am häufigsten vermeidbare. Gesundheitsstadt Berlin hat anlässlich des Welt-Sepsis-Tags am 13. September mit Prof. Konrad Reinhart von der Universität Jena über das Thema gesprochen. Der Vorsitzende der deutschen Sepsis-Stiftung vertritt die These: Die tatsächliche Zahl der Sepsis-Fälle ist doppelt so hoch wie die der registrierten.