Neurologische Erkrankungen

Schlaganfall, Multiple Sklerose, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), neuropathische Schmerzen, Epilepsie oder Migräne: Lesen Sie, welche neuen Studien und Forschungsergebnisse es zum Thema Neurologische Erkrankungen gibt. Wie kann man das Risiko für neurologische Erkrankungen verringern, welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es und welche Nebenwirkungen treten auf? Wir stellen Ihnen neue Therapien vor und informieren, was die Lebensqualität verbessern kann. Ein weiter Fokus liegt auf neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson und seltenen neurologischen Erkrankungen wie das chronische Erschöpfungssyndrom oder Fibromyalgie.

Nachrichten zum Thema Neurologische Erkrankungen
| Erenumab ist der erste CGRP-Antikörper, der in Deutschland zur Migräneprophylaxe zugelassen ist. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) kam nun zu dem Ergebnis, dass das Medikament für bestimmte Patienten sinnvoll sein kann, wenn andere medikamentöse Therapien ausgeschöpft sind.
| Levopada (L-Dopa) wird seit 40 Jahren Parkinson-Patienten verordnet. Die Sorge, dass das Mittel toxisch sein könnte und das Fortschreiten der Krankheit sogar begünstigt, wurde nun durch eine Studie entkräftet. Die befürchteten Nebenwirkungen zeigten sich nicht.
| Multiple Sklerose (MS) kann sehr unterschiedlich verlaufen. Das Ausmaß der bleibenden Behinderungen hängt entscheidend davon ab, wie viele der langen Nervenzellfortsätze absterben. Forscher haben nun einen Mechanismus identifiziert, der zu dieser Zerstörung führen kann.
| Nach einem Mini-Schlaganfall, einer sogenannten transitorisch ischämischen Attacke (TIA), ist das Risiko für einen schwereren Schlaganfall groß. Fachgesellschaften empfehlen jetzt Aspirin und Clopidogrel zur Schlaganfallprophylaxe. Die Kombinationstherapie sollte möglichst schon innerhalb der ersten 24 Stunden beginnen.