Neurologische Erkrankungen

Schlaganfall, Multiple Sklerose, Amyotrophe Lateralsklerose (ALS), neuropathische Schmerzen, Epilepsie oder Migräne: Lesen Sie, welche neuen Studien und Forschungsergebnisse es zum Thema Neurologische Erkrankungen gibt. Wie kann man das Risiko für neurologische Erkrankungen verringern, welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es und welche Nebenwirkungen treten auf? Wir stellen Ihnen neue Therapien vor und informieren, was die Lebensqualität verbessern kann. Ein weiter Fokus liegt auf neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson und seltenen neurologischen Erkrankungen wie das chronische Erschöpfungssyndrom oder Fibromyalgie.

Nachrichten zum Thema Neurologische Erkrankungen
| Obwohl sie zu den häufigsten und belastendsten Krankheiten gehört, wird Migräne noch immer zu selten therapiert. Anlässlich des World Brain Day erklärt die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft e.V. (DMKG): „Jeder Mensch, der unter Kopfschmerz leidet, kann behandelt werden!“
| Je älter der Mensch wird, desto höher sein Risiko für Alzheimer. Forscher haben nun untersucht, warum Gehirne älterer Menschen anfälliger für die neurodegenerative Erkrankung sind. Die Laboruntersuchen weisen auf eine beschleunigte Ausbreitung von Tau-Proteinen hin.
| Das Glioblastom ist ein aggressiver Hirntumor, für den es bislang keine Heilung gibt. Mit einem neuen Behandlungsansatz, den sogenannten Tumortherapiefeldern (TTF), soll das Tumorwachstum verlangsamt werden. In einer Nutzenbewertung konnte nun gezeigt werden, dass Patienten durch die Methode tatsächlich länger leben können.
| Multiple Sklerose verläuft häufig in Schüben, die sich zwar oft zurückbilden, aber auch zu bleibenden Schäden führen können. Sogenannte krankheitsmodifizierende Therapien können die Häufigkeit der Schübe reduzieren. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass eine „aggressivere“ Behandlung zu Beginn möglicherweise zu besseren Langzeitergebnissen führt.