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Luftrettung in rot-weiss

Montag, 31. Oktober 2011 – Autor:
Seit Anfang Oktober 2011 ist auf dem Dach des Unfallkrankenhauses Berlin ein fabrikneues Hubschraubermodell, der Eurocopter des Typs EC 145 rund um die Uhr startbereit. Damit können schwer verletzte oder erkrankte Patienten noch sicherer auf dem schnellsten Wege in die Spezialklinik in Marzahn transportiert werden.
Luftrettung in rot-weiß

Retter in der Luft (Foto: ukb)

 

Er ist rot-weiss lackiert und mit hochmoderner Bordelektronik und einem digitalen Autopiloten ausgestattet. Mit dem neuen Intensivtransporthubschrauber EC 145 löst die DRF Luftrettung ihren bisher auf der Berliner Station am Unfallkrankenhaus Berlin eingesetzten Hubschrauber des Typs Bell 412 ab. Innerhalb von 15 Minuten erreicht die rot-weiss lackierte EC 145 jeden Einsatzort im Umkreis von 60 Kilometern Luftlinie.

"Die EC 145 zählt zu den modernsten Hubschraubern aus dem Hause Eurocopter. Die DRF Luftrettung setzt diesen bereits erfolgreich in München, Regensburg und Hannover ein. Deshalb sind wir froh, jetzt auch in Berlin dieses Helikoptermodell einsetzen zu können", erläutert Dr. Hans Jörg Eyrich, Vorstand der DRF Luftrettung.
Die Besatzung von "Christoph Berlin" besteht aus erfahrenen Piloten der HDM Luftrettung, Notärzten aus dem Unfallkrankenhaus Berlin und anderen umliegenden Berliner Spezialkliniken sowie Rettungsassistenten des Arbeiter-Samariter-Bundes. Innerhalb von 15 Minuten erreicht die rot-weiss lackierte EC 145 jeden Einsatzort im Umkreis von 60 Kilometern Luftlinie.

"Wir freuen uns, dass dieser nagelneue Hubschrauber an unserer berufsgenossenschaftlichen Klinik rund um die Uhr einsatzbereit ist. Die hochmodernen Systeme des neuen Modells für eine sichere Luftrettung in der Nacht und die deutlich geringere Lärmemission sind Vorteile, die allen zugutekommen, den Anwohnern, unseren Patienten und auch unseren ukb-Mitarbeitern", sagt Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer des Unfallkrankenhauses Berlin.

Die moderne Technik ermöglicht den Piloten höheren Bedienkomfort und Entlastung bei Intensivtransporten über weite Strecken. Ab nächstem Jahr kommen Nachtsichtbrillen (NVGs) für die Piloten zum Einsatz, die das Restlicht in der Dunkelheit verstärken und somit Landschaften und besonders Hindernisse, wie Hochspannungsleitungen leichter erkennbar machen.

 

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