. Berliner Halbmarathon

Laufteam Gesundheit mit über 30 Athleten dabei

Mit viel Spaß und guten Ergebnissen hat das Laufteam Gesundheit gestern den 35. Berliner Halbmarathon absolviert. Bester Läufer des Teams war Lennart Behmer, der in nur 1:38 h die knapp über 21 Kilometer lange Strecke absolvierte. Bei den Frauen war Dr. Julia Wagner vom Deutschen Kinderschmerzzentrum in Datteln die schnellste im Gesundheitsteam (1:51).

Guter Lauf und gut drauf: Das Berliner Laufteam Gesundheit.

„Wir freuen uns, dass so viele Läuferinnen und Läufer unserem Aufruf gefolgt sind, gemeinsam als Laufteam Gesundheit zu starten“, sagte Professor Dr. Michael Schäfer, Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft, beim Pasta-Abend. 35 Läufer hatten sich über das Laufteam Gesundheit angemeldet. In der Geschäftsstelle der Deutschen Schmerzgesellschaft e. V. (dgss) tauschten sich zahlreiche Athleten am Vorabend über Sportliches und Gesundheitspolitisches aus. 

Im Laufteam Gesundheit finden jeden Montag Läufer aus dem Gesundheitswesen zusammen

Die dgss unterstützt das Laufteam in der Organisation – und Thomas Isenberg, ihr Geschäftsführer, ist der Initiator der bunten Truppe, die aus Ärzten, Politikern, gesundheitspolitischen Referenten, Mitgliedern von Institutionen, Verbänden und Gewerkschaften, gesundheitspolitischen Redakteuren, Juristen und Unternehmensberatern  - kurzum aus gesundheitspolitisch und sportlich aktiven Menschen besteht. Isenberg konnte zwar diesmal selbst nicht dabei sein, schrieb aber aus der Ferne:  „Ich wünsche allen Startern viel Glück und einen tollen Lauf und freue mich, dass unser Team immer größer und bekannter wird“, so der dgss-Geschäftsführer.

 

Ganz vorne waren Läufer aus Äthiopien und Kenia – ganz stark waren auch die Gesundheitsteam-Läufer

Vom Start in der Karl-Marx-Allee aus ging es über die Karl-Liebknecht-Straße und Unter den Linden vorbei an vielen Berliner Sehenswürdigkeiten. Über 32.000 Läuferinnen und Läufer und noch mehr Zuschauer sorgten für eine ausgelassene Stimmung in der Stadt. Wendepunkt war das Schoss Charlottenburg, von wo es über die Schlossstraße, den Kurfürstendamm und dann vorbei an der Gedächtniskirche wieder gen Osten ging. Wer das Rote Rathaus erblickt hatte, hatte es dann auch fast schon geschafft. Stichwort geschafft: Der 21-jährige Äthiopier Birhanu Legese gewann das Rennen in 59:45 Minuten mit einer Sekunde Vorsprung vor dem zeitgleichen Kenianer David Kogei. Dritter wurde der favorisierte Abraham Cheroben (Kenia) in 59:49. Sein Landsmann Richard Mengich blieb mit 59:59 auch noch unter der Stunden-Barriere. Vier weitere Athleten erzielten zudem Zeiten unter 61 Minuten, so dass das Rennen eine sehr gute Breite in der Spitze hatte. Bester deutscher Läufer war Steffen Uliczka (SG TSV Kronshagen/Kieler TB), der auf Platz 15 nach 64:16 im Ziel war. Cynthia Kosgei gewann das Rennen der Frauen in 70:52 Minuten vor ihrer Landsfrau Elizeba Cherono (70:56) und Isabellah Andersson. Die aus Kenia stammende Schwedin hatte bis kurz vor der 15-km-Marke in Führung gelegen und erreichte das Ziel schließlich nach 71:31. Melina Tränkle (LG Karlsruhe) war überraschend die beste deutsche Läuferin auf Platz acht in 75:34. 

Füße hoch nach der halben Marathonstrecke – das war für die meisten der Athleten gestern angesagt. Doch schon heute trifft sich das Laufteam Gesundheit für die nächste Runde: Um 18.30 starten die Läufer am Brandenburger Tor auf eine lockere Runde entlang der Spree.

Foto: Cornelia Wanke

Autor: Cornelia Wanke
Hauptkategorie: Gesundheitspolitik
 

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