. Gemeinsames Labor von Charité und Vivantes

Labor Berlin an neuem Standort

Labor Berlin hat heute seinen neuen Firmensitz am Campus Virchow-Klinikum feierlich eingeweiht. In dem Neubau wurden neun Fachbereiche zusammengeführt, die bisher auf 13 Standorte verteilt waren.

Labor Berlin belegt die gute Kooperation zwischen Charité und Vivantes

Europas größtes Kliniklabor „Labor Berlin“ konzentriert und vereinheitlicht jetzt die Diagnostik unter einem Dach. Das gemeinsame Kliniklabor von Charité und Vivantes hat heute seinen neuen Standort am Campus Virchow-Klinikum in der Sylter Straße eingeweiht. Rund die Hälfte der 400 Mitarbeiter von Labor Berlin kann nun auch räumlich enger zusammenarbeiten. In dem viergeschossigen Neubau mit 4.000 qm Nutzfläche haben Charité und Vivantes neun Fachbereiche – darunter etwa Mikrobiologie, Toxikologie, Autoimmun- und Allergiediagnostik – zusammengeführt. Diese waren bisher auf 13 Standorte verteilt. „Die fristgerechte Fertigstellung des Bauprojekts ist ein sehr schönes Sinnbild für den Erfolg von Labor Berlin und darüber hinaus ein Beleg für die gute Kooperation von Vivantes und der Charité“, betonte Dr. Christian Friese, Mitglied des Aufsichtsrats von Labor Berlin.

Labor Berlin hilft Charité und Vivantes beim Sparen

Durch seine zentrale Lage auf dem Campus-Virchow-Klinikum soll die Integration von Krankenversorgung, Forschung und Lehre sichergestellt werden. Eine gläserne Brücke verbindet den Labor-Neubau mit den Projekten im Forschungsgebäude »Forum 4« auf dem Campus der Charité, die Labordiagnostik benötigen. Neben Charité und Vivantes versorgt das Labor auch andere Kunden mit Laborleistungen. Das Unternehmen Labor Berlin analysiert jährlich mehr als 23 Millionen Proben von stationären und ambulanten Patienten in und um Berlin.

„Labor Berlin hat schon im ersten Jahr der Kooperation die wirtschaftlichen Erwartungen übertroffen. Der neue Standort wird diese Entwicklung noch weiter beflügeln“, erklärte Matthias Scheller, Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender von Labor Berlin. Mehrere Labore von Charité und Vivantes hatten sich Anfang 2011 zusammengeschlossen, um Kräfte zu bündeln und Geld zu sparen. Bereits im ersten Jahr wurde rund eine Million Euro eingespart.

Foto: © yanlev - Fotolia.com

Weitere Nachrichten zum Thema Krankenhäuser

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Weitere Nachrichten
Wer regelmäßig Sport treibt, wird seltener krank und kann den Alterungsprozess in einigen körperlichen Bereichen um zehn Jahre zurückdrehen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Langzeitstudie „Gesundheit zum Mitmachen“.
Die (hATTR) Amyloidose ist eine seltene Erbkrankheit mit einer geringen Lebenserwartung. Hoffnung macht jetzt ein neues Medikament, das bereits die klinischen Phase III erfolgreich absolviert hat. Die Zulassung könnte schon nächstes Jahr erfolgen.
. Veranstaltungen
loading...
Terminkalender
. Personen Hauptstadtregion
. Interviews
Die Blutvergiftung, fachsprachlich „Sepsis“, ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Und sie gilt als die am häufigsten vermeidbare. Gesundheitsstadt Berlin hat anlässlich des Welt-Sepsis-Tags am 13. September mit Prof. Konrad Reinhart von der Universität Jena über das Thema gesprochen. Der Vorsitzende der deutschen Sepsis-Stiftung vertritt die These: Die tatsächliche Zahl der Sepsis-Fälle ist doppelt so hoch wie die der registrierten.
Kinder suchtkranker Eltern sind besonderen Belastungen ausgesetzt und haben ein hohes Risiko, später selbst eine Sucht oder andere psychische Erkrankungen zu entwickeln. Gesundheitsstadt Berlin hat mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler über die Situation betroffener Kinder und die Notwendigkeit von Unterstützungsangeboten gesprochen.
Die Berichterstattung über Methadon als Krebsmittel weckt große Hoffnungen. Doch wie sieht eigentlich die rechtliche Seite aus, wenn Ärzte ein Medikament außerhalb des Zulassungsbereichs (Off-Label) verschreiben? Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem Medizinrechtler Prof. Dr. Christian Dierks gesprochen, welche Risiken Ärzte eingehen und ob Patienten einen Anspruch auf einen individuellen Heilversuch mit Methadon haben.