Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
Logo Gesundheitsstadt Berlin
Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
 

Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge nimmt Neubau in Betrieb

Dienstag, 1. Januar 2019 – Autor:
Zum Jahreswechsel nimmt das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Lichtenberg ein neues Gebäude in Betrieb. 65 Betten, eine Stroke Unit und ein Diabeteszentrum sind auf drei Stockwerken untergebracht.
Neubau des Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge in Lichtenberg

Zwei Innenhöfe bringen Helligkeit in den Neubau des Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge in Lichtenberg

Nach knapp zweijähriger Bauzeit nimmt das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH) am Mittwoch seinen Neubau in Betrieb. Das Haus 100 ist ein modernes dreistöckiges Gebäude mit einer Gesamtfläche von rund 5.500 Quadratmetern und bietet Platz für 65 Betten. Ein Medizinischen Versorgungszentrum, die Neurologie mit Stroke Unit und ein Diabeteszentrum mit eigener Pflegestation sind dort untergebracht. Das Gebäude am westlichen Rand des grünen Krankenhausgeländes ist über eine Brücke mit dem Stationstrakt Haus 3 und so mit allen Funktionseinrichtungen des Krankenhauses direkt verbunden. Außerdem gibt es einen neuen Komfortbereich für Selbstzahler, dessen Einnahmen das KEH nach eigenen Angaben für andere unterfinanzierte Klinikbereiche nutzen will.

Moderne Zweitbettzimmer

Die offizielle Eröffnung war bereits am 17. Dezember. Dabei hatten die Gäste bereits Gelegenheit, sich ein Bild von den neuen Räumlichkeiten und den beiden Innenhöfe zu machen, die Licht und Luft in den Klinikneubau bringen. Die Zweibettzimmer sind modern und barrierefrei eingerichtet und technisch auf dem neusten Stand.

KEH-Geschäftsführer Michael Mielke freute sich besonders darüber, dass das Haus noch im Jubiläumsjahr des KEH, das 2018 sein 175-jähriges Bestehen feierte, eingeweiht werden konnte. „Damit haben wir einen weiteren großen Mosaik-Stein in der Gesundheitsversorgung Lichtenbergs und Berlins geschafft“, sagte er. Christine Rieffel-Braune vom Bethel-Vorstand machte in ihren Grußworten deutlich, wie wichtig dieser Neubau für die Versorgungskette gerade in Berlin sei.

 

Ausbau der Versorgungskette

Mit dem Neubau werden zum einen Klinikgebäude entlastet, da Betten dort untergebracht werden. Zum anderen wird durch die Fachabteilungen und das Medizinische Versorgungszentrum sowie ambulante Sprechstunden die Versorgungskette weiter ausgebaut. „Das KEH begleitet Patientinnen und Patienten auch bei Übergängen von stationär zu ambulant aus einer Hand“, sagte sie.

Das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Berlin Lichtenberg verfügt insgesamt über 748 Krankenhausbetten und –plätze in dreizehn Fachabteilungen. Über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Patientenversorgung tätig. Das Haus 100 hat rund 22 Millionen Euro gekostet.

Foto: Paul Schulz

 

Weitere Nachrichten zum Thema Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge

 

Aktuelle Nachrichten

 
Weitere Nachrichten

Zur Senkung hoher Cholesterinwerte werden Statine als Mittel der Wahl eingesetzt, da sie wirksam vor Herzinfarkt und Schlaganfall schützen. Berichte über Nebenwirkungen verunsichern viele Patienten. Wie sicher und verträglich sind diese Cholesterinsenker?

 
Interviews
Zöliakie kann in jedem Lebensalter auftreten und ein buntes Bild an Beschwerden machen. Bislang ist das wirksamste Gegenmittel eine glutenfreie Ernährung. Gesundheitsstadt Berlin hat mit PD Dr. Michael Schumann über die Auslöser und Folgen der Autoimmunerkrankung gesprochen. Der Gastroenterologe von der Charité hat an der aktuellen S2K-Leitinie „Zöliakie“ mitgewirkt und weiß, wodurch sich die Zöliakie von anderen Glutenunverträglichkeiten unterscheidet.

Aducanumab ist das erste in den USA zugelassene Medikament, das die Alzheimer typischen Amyloid-Plaques zum Verschwinden bringt. Aber kann der neue monoklonale Antikörper mit dem Handelsnamen Aduhelm auch den Gedächtnisverlust stoppen? Und warum ist die Notfallzulassung in den USA durch die US-Food and Drug Administration (FDA) so umstritten? Darüber hat Gesundheitsstadt Berlin mit dem Neurologen und Alzheimer-Experten Prof. Johannes Levin vom LMU Klinikum München gesprochen.

Chronische Fatigue gehört zu den häufigen Langzeitfolgen einer Covid-Infektion. Oft bessert sich der zermürbende Erschöpfungszustand nach einigen Wochen oder Monaten von allein. Doch einige Patienten entwickeln das Vollbild einer myalgischen Enzephalopathie/ Chronisches Fatigue Syndrom (ME/CFS). Gesundheitsstadt Berlin hat mit Professor Carmen Scheibenbogen von der Charité über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten des schweren Krankheitsbilds gesprochen.
Logo Gesundheitsstadt Berlin