. Berlin Lichtenberg

Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge nimmt Neubau in Betrieb

Zum Jahreswechsel nimmt das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Lichtenberg ein neues Gebäude in Betrieb. 65 Betten, eine Stroke Unit und ein Diabeteszentrum sind auf drei Stockwerken untergebracht.
Neubau des Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge in Lichtenberg

Zwei Innenhöfe bringen Helligkeit in den Neubau des Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge in Lichtenberg

Nach knapp zweijähriger Bauzeit nimmt das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge (KEH) am Mittwoch seinen Neubau in Betrieb. Das Haus 100 ist ein modernes dreistöckiges Gebäude mit einer Gesamtfläche von rund 5.500 Quadratmetern und bietet Platz für 65 Betten. Ein Medizinischen Versorgungszentrum, die Neurologie mit Stroke Unit und ein Diabeteszentrum mit eigener Pflegestation sind dort untergebracht. Das Gebäude am westlichen Rand des grünen Krankenhausgeländes ist über eine Brücke mit dem Stationstrakt Haus 3 und so mit allen Funktionseinrichtungen des Krankenhauses direkt verbunden. Außerdem gibt es einen neuen Komfortbereich für Selbstzahler, dessen Einnahmen das KEH nach eigenen Angaben für andere unterfinanzierte Klinikbereiche nutzen will.

Moderne Zweitbettzimmer

Die offizielle Eröffnung war bereits am 17. Dezember. Dabei hatten die Gäste bereits Gelegenheit, sich ein Bild von den neuen Räumlichkeiten und den beiden Innenhöfe zu machen, die Licht und Luft in den Klinikneubau bringen. Die Zweibettzimmer sind modern und barrierefrei eingerichtet und technisch auf dem neusten Stand.

KEH-Geschäftsführer Michael Mielke freute sich besonders darüber, dass das Haus noch im Jubiläumsjahr des KEH, das 2018 sein 175-jähriges Bestehen feierte, eingeweiht werden konnte. „Damit haben wir einen weiteren großen Mosaik-Stein in der Gesundheitsversorgung Lichtenbergs und Berlins geschafft“, sagte er. Christine Rieffel-Braune vom Bethel-Vorstand machte in ihren Grußworten deutlich, wie wichtig dieser Neubau für die Versorgungskette gerade in Berlin sei.

 

Ausbau der Versorgungskette

Mit dem Neubau werden zum einen Klinikgebäude entlastet, da Betten dort untergebracht werden. Zum anderen wird durch die Fachabteilungen und das Medizinische Versorgungszentrum sowie ambulante Sprechstunden die Versorgungskette weiter ausgebaut. „Das KEH begleitet Patientinnen und Patienten auch bei Übergängen von stationär zu ambulant aus einer Hand“, sagte sie.

Das Evangelische Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge in Berlin Lichtenberg verfügt insgesamt über 748 Krankenhausbetten und –plätze in dreizehn Fachabteilungen. Über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Patientenversorgung tätig. Das Haus 100 hat rund 22 Millionen Euro gekostet.

Foto: Paul Schulz

Autor: ham
 

Weitere Nachrichten zum Thema Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge

 
 

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

 
. Weitere Nachrichten
Erst mal grob fünf auf einmal testen und nur bei Verdacht dann ins Detail gehen: Dieses Prinzip aus der AIDS-Diagnostik haben Frankfurter Wissenschaftler jetzt auf das Coronavirus übertragen. Bis zu 400.000 Corona-Tests am Tag könnten damit künftig in Deutschland durchgeführt werden, heißt es beim hessischen Wissenschaftsministerium – zehnmal so viele wie bisher.
. Fortbildungen Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender

Friedrich von Bodelschwingh-Klinik, Landhausstraße 33 – 35, 10717 Berlin

Friedrich von Bodelschwingh-Klinik, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Landhausstraße 33 – 35, 10717 Berlin Mehrzweckraum, EG
 
. Termine Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
 
. Interviews
Work-Life-Balance, geregelte Arbeitszeiten – in altersgemischten Stationsteams prallen Welten aufeinander. Wie sich der Generationenkonflikt im Krankenhaus lösen lässt, weiß Professor Wolfgang Kölfen, Chefarzt und Kommunikationsberater aus Mönchengladbach.
Die Universitätsmedizin Essen ist Smart Hospital und aktiv am Aufbau des virtuellen Krankenhauses in Nordrhein-Westfalen beteiligt. Über die Chancen der digitalen Transformation und die Hürden auf diesem Weg hat Gesundheitsstadt Berlin mit der Digital Change Managerin der Universitätsmedizin Dr. Anke Diehl gesprochen.