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Kinder schreiben Mutmachbuch

„Das Mutmachbuch“ ist ein neues Wartezimmerbuch für Krankenhäuser und Arztpraxen mit aufmunternden Comics, Geschichten und Bildern von Kindern für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren. Es soll diesen die Angst vor dem Arztbesuch nehmen. Gesichtet wurden die Beiträge von rund 500 Grundschulkindern.
Mutmachbuch

Mutmachbuch: Gegen die Angst vorm Arztbesuch

Was schreiben Kinder, um die Angst vorm Arztbesuch zu nehmen? Beispielsweise: „Hallo, Du brauchst keine Angst vor dem Arzt haben, der Arzt beißt nicht. Der hat nämlich schon gegessen.“ (Kinder der OGS an der Falkenstraße in Erkrath) Oder: „Der kleine Nils fragt den Arzt: Hat das Medikament irgendwelche Nebenwirkungen? Arzt: Ja, leider. Du wirst morgen wieder zur Schule gehen können.“ (Kinder der GGS Viktorschule, Xanten)

„Ich brauche keinen Hustensaft, ich kann auch ohne husten“

„Wissen über Gesunderhaltung und Krankheit sowie eine aktive Beteiligung der Patienten am Behandlungsprozess tragen nachweislich zu besseren Behandlungserfolgen bei“, erläutert der Präsident der Ärztekammer Nordrhein, Rudolf Henke, den Hintergrund des Projektes. Er will bereits im Kindergarten- und Schulalter eine aktive Patientenrolle eingeübt sehen. Für Rolf Buchwitz, stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der AOK Rheinland/ Hamburg, steht vor allem das Selbstbewusstsein der kleinen Patienten im Mittelpunkt.

Viele der Beiträge regen bewusst zum Schmunzeln an, wenn z. B. die Kinder der GGS Oberforstbach, Aachen, feststellen: „Ich brauche keinen Hustensaft, ich kann auch ohne Husten“. Lustige Namen verteilen die Kinder der OGS an der Falkenstraße in Erkrath: „So sollen meine Ärzte heißen: Gummibärchenarzt, Schokoladenarzt, Pfannekuchenarzt, Süßigkeitenarzt, Eisarzt, Nudelarzt“.

Hauptkategorie: Gesundheitspolitik

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