. Förderung kultureller Vielfalt

Integrationspreis für Vivantes

Das Vivantes Institut für berufliche Bildung im Gesundheitswesen hat am 26. Oktober den "Integrationspreis 2010" erhalten. Der Landesbeirat für Integrations- und Migrationsfragen würdigt damit das Engagement bei der Ausbildung und Beschäftigung von jungen Menschen mit Migrationshintergrund und den Einsatz für Projekte zur Förderung der kulturellen Vielfalt im Unternehmen.
Integrationspreis für Vivantes

Foto: © Dieter Schütze/ PIEXELIO

Der mit 5.000 Euro dotierte Integrationspreis steht unter dem Motto "Diversity leben" und wird seit 2004 jährlich an ein Berliner Unternehmen vergeben, das sich in besonders vorbildhafter Weise interkulturell geöffnet hat. In diesem Jahr ging der Preis an das Institut für berufliche Bildung im Gesundheitswesen (IbBG) und an die BWK, Bildungswerk in Kreuzberg GmbH. Carola Bluhm, Senatorin für lntegration, Arbeit und Soziales und die Vorsitzenden des Landesbeirats für lntegrations- und Migrationsfragen, übergaben den Preis am 26. Oktober im Roten Rathaus.

Förderung kultureller Vielfalt

Seit seiner Gründung engagiert sich das IbBG auf vielfältige Weise, um Migrantinnen und Migranten eine berufliche Zukunftsperspektive zu eröffnen. So kooperiert das Institut mit mehreren Organisationen, wie etwa mit dem Zentrum Überleben, das insbesondere Flüchtlinge betreut. Seit 2006 sind über 40 Migrantinnen und Migranten in die Ausbildung bei Vivantes übernommen worden, die im Zentrum Überleben auf eine Ausbildung im Gesundheitswesen vorbereitet wurden.

Intergrationspreis für Vivantes

Ausserdem arbeitet Vivantes mit der Türkischen Gemeinde in Deutschland zusammen, die Interessenten für ein freiwilliges soziales Jahr an das Unternehmen vermittelt und Schulungen durchführt, um Ausbilder hinsichtlich migrationsspezifischer Problemstellungen zu sensibilisieren. Seit Oktober 2009 steht ein Mitarbeiter des IbBG mit zehn Wochenstunden für die gezielte Lernberatung und -begleitung von Auszubildenden mit Migrationshintergrund zur Verfügung. Die Arbeit zur Sicherung des Ausbildungserfolges wird seit Sommer dieses Jahres durch eine Kooperation mit dem Interkulturellen Beratungs- und Begegnungscentrum e.V (IBBC e.V.). Durch diese neue Partnerschaft ist es dem Unternehmen möglich, zusätzlichen Förderunterricht und eine sozialpädagogische Betreuung anzubieten.

Weitere Nachrichten zum Thema Vivantes

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Weitere Nachrichten
Wer auch nachts gern noch mal zum Kühlschrank geht, um seinen Appetit zu stillen, riskiert Übergewicht. Wer dagegen in einem festen Zeitfenster von zwölf Stunden am Tag isst, kann sogar abnehmen.
Nicht alle Kinder sind ausreichend gegen Masern, Windpocken und Co. geimpft. In einer Pressemitteilung bezeichnet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn Eltern, die ihre Kinder nicht gegen Masern impfen lassen, nun als „verantwortungslos“.
Schweizer Forscher haben ein Frühwarnsystem für die vier häufigsten Krebsarten entwickelt. Das Modell erzeugt einen künstlichen Leberfleck auf der Haut, sobald sich ein bestimmter Biomarker im Blut ändert. Klinisch wurde das „biomedizinische Tattoo“ allerdings noch nicht getestet.
. Fortbildungen Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender

Maritim proArte Hotel Berlin, Friedrichstraße 150-153, 10117 Berlin
. Termine Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
. Interviews
Das Chronische Fatigue Syndrom (CFS) bedeutet für viele Patienten meist einen weitgehenden Verlust ihres bisherigen Lebens. Dennoch gibt es bisher kaum wirksame Therapien und zu wenig Forschung. Gesundheitsstadt Berlin hat mit Professor Carmen Scheibenbogen über die Erkrankung und ihre Behandlungsmöglichkeiten gesprochen.
Die Hausärzte im Seeheilbad Büsum waren damals alles Männer im oder kurz vorm Rentenalter, ihre Einzelpraxen wollte niemand übernehmen. Um einen Zusammenbruch der medizinischen Versorgung zu verhindern, rang sich die Gemeinde dazu durch, selbst als Trägerin der örtlichen Arztpraxis aufzutreten – als erste bundesweit. In dem kommunalen Eigenbetrieb arbeiten heute fast nur junge Ärztinnen. Wie das ging und welche weiteren Modelle es gibt gegen den Ärztemangel auf dem Land, erzählt Initiator Harald Stender drei Jahre nach Gründung des Pioniermodells.