. Arzneimittelmarkt

Indisches Unternehmen startet in Deutschland durch

„Beste Medizin zu fairen Preisen“ – mit dieser Philosophie beschreitet das globale Pharmaunternehmen Cipla in Deutschland neue Wege in der Behandlung von Menschen mit Asthma.

Von Bombay nach Berlin - Ciplas CEO kam, um sein Deutschland-Team vorzustellen.

Bei einem Expertengespräch, das parallel zum Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie in Berlin stattfand, stellte das Unternehmen seine Produkte und sein Team in Deutschland vor.  „Mit unseren aktuellen Produkten im Atemwegsbereich bieten wir auf dem deutschen Markt eine Therapie-Alternative an, die wirksam und verlässlich ist und dazu noch erheblich Preisvorteile bietet. So lassen sich erhebliche Effizienzreserven im deutschen Gesundheitswesen heben“, sagte Dr. Sebastian Riedmayr. „Wir freuen uns, dass viele Pneumologen diese Einstellung teilen und unser Produkt als wirtschaftliche Alternative verschreiben“, so der Leiter von Cipla in Deutschland. Darüber hinaus hätten sich auch schon einige Krankenkassen exklusiv  an Cipla gebunden und Rabattverträge geschlossen. „Das zeigt uns, dass unser Angebot in Deutschland angenommen wird.“   

Verstärkte Nachfrage nach günstigen Arzneimitteln - darauf will Cipla reagieren

Das indische Unternehmen Cipla, das weltweit in über 170 Ländern mit einem Gesamtportfolio von mehr als 2000 Produkten in 65 Indikationsgebieten präsent ist, ist im vergangenen Jahr mit drei verordnungsstarken Produkte auf den deutschen Arzneimittelmarkt gekommen und strebt den Ausbau seiner Aktivitäten an: „In den kommenden 12 bis 18 Monaten streben wir weitere Markeinführungen in einigen europäischen Ländern an. Denn wir sehen, dass es überall in Europa eine verstärkte Nachfrage nach preisgünstigen Alternativen im Arzneimittelbereich gibt“, betonte Subhanu Saxena, Global CEO von Cipla Limited. 

Asthma: eine große Belastung für den Einzelnen - und die gesamte Volkswirtschaft

Asthma sei nicht nur eine große Belastung für den Einzelnen – sondern für die gesamte Volkswirtschaft. Dazu stellte Univ. Prof. Dr. med. habil. Johann-Christian Virchow, aktuelle epidemiologische Daten vor. Der Chefarzt der Abteilung für Pneumologie - Klinik Innere Medizin an der Universität Rostock verwies darauf, dass es für eine gute medizinische Versorgung nicht ausreiche „nur einen bunten Strauß an Darreichungsformen und Devices anzubieten. Ganz wichtig ist es, dass die Ärzte ihre Patienten gut über die Krankheit informieren – und mit Ihnen die für sie geeignete Therapie auswählen. „Nur so können wir die Adhärenz von Asthmapatienten verbessern“, so der Pneumologe. 

Das sei auch das Anliegen von Cipla, betonte Dr. Geert Dewulf, Cluster Head Central Europe, Cipla Europe NV. “Daher ist es nicht nur unser Bestreben, Arzneimittel auf den Markt zu bringen, sondern wir werden uns verstärkt um die speziellen Bedürfnisse der Asthma-Patienten kümmern. Das bedeutet, dass wir unsere Expertise im Atemwegsbereich unter anderem in Programme für Patienten einfließen lassen werden, die es den Betroffenen ermöglichen, das Wissen über ihre eigene Krankheit zu vertiefen und so besser mit der Erkrankung umzugehen.“ 

Cipla sieht sich darüber hinaus auch als strategischer Partner der Krankenkassen und Leistungserbringer im deutschen Gesundheitswesen. Dr. Sebastian Riedmayr: „Unser Ziel ist es nicht nur, kostengünstige und hochwertige Arzneimittel in Deutschland anzubieten, sondern auch gemeinsam Ideen zu entwickeln, wie in verschiedenen Indikationsbereichen die Versorgung verbessert werden kann.“ Erste Ansätze hierzu würden bereits mit Entscheidungsträgern diskutiert. Mit diesem umfassenden Angebot wolle man das Bild im Gesundheitswesen neu prägen.

Foto: Jo Neander

Autor: Cornelia Wanke
Hauptkategorie: Gesundheitspolitik

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