. Hornhaut-Transplantation

Hornhautspenden retten Augenlicht

Eine Hornhaut-Transplantation (Keratoplastik) kann einem erblindeten Patienten das Augenlicht zurückgeben. Doch dafür braucht es Hornhautspenden. Die DRK Kliniken Berlin haben in den Jahren 2009 und 2010 insgesamt 48 Hornhautspenden zur Verfügung gestellt. In diesem Jahr waren es bereits elf Augenhornhäute - ein vorbildliches Engagement.
Hornhautspenden retten Augenlicht

Hornhautspenden retten Augenlicht (Foto: © Gisela Peter / PIXELIO)

 

Schätzungen zufolge warten in Deutschland derzeit rund 5 000 Patienten auf ein Hornhaut-Transplantat. Diese Patienten sind erblindet, sei es durch Infektionen mit Viren, Verletzungen oder angeborene Erkrankungen. Doch längst nicht allen betroffenen Patienten, die auf eine Hornhaut warten, kann heute geholfen werden. Denn es sind nicht genügend Menschen bereit, ihre Augenhornhäute nach dem Tod zu spenden.

Aus diesem Grund klären die DRK Kliniken Berlin Patienten und Angehörige zum Thema Organ- und Gewebespende auf. "In den DRK Kliniken unterstützen wir die Möglichkeiten für Patienten und Familienangehörige, Organe und Gewebe für Transplantationen oder Forschung zu spenden", sagt die Chefärztin der Pathologie der DRK Kliniken Berlin, Cornelia Radke. Dies erfolgt selbstverständlich unter Beachtung der bestehenden Gesetze wie Gewebe-, Transplantations-, Arzneimittelgesetz u. a.

Hornhautspenden für Transplantationen

Bei der Gewinnung von Organ- und Gewebespenden arbeiten die DRK Kliniken Berlin eng mit der Gewebebank der Universitätsklinik Charité zusammen. Die Zusammenarbeit ist in einem Kooperationsvertrag geregelt. "Es ist vorbildlich, wie die DRK Kliniken Berlin die
Universitätsgewebebank der Charité bei der Gewinnung von Gewebespendern, insbesondere von Hornhautspendern, im Sinne der Transplantationsgesetzes unterstützen", sagt Professor Dr. Axel Pruss, Leiter der Universitätsgewebebank der Charité. Insbesondere die Augenärzte der Charité, aber auch anderer Kliniken, können mit diesen Transplantaten vielen Patienten mehr Sehfähigkeit und damit auch mehr Lebensqualität geben, so Pruss.

 
 

Weitere Nachrichten zum Thema Auge

 
 

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

 
. Weitere Nachrichten
 
 
. Kliniken
. Interviews
Noch müssen Ärzte in Deutschland keine Triagierung von COVID-19-Patienten vornehmen. Doch was wenn, die Intensivkapazitäten auch hier zu Lande nicht reichen? Gesundheitsstadt Berlin hat über das bedrückende Thema mit Prof. Dr. Elisabeth Steinhagen-Thiessen gesprochen. Die Charité-Medizinerin befasst sich als Mitglied des Deutschen Ethikrats und einer soeben eingerichteten Task Force des Berliner Senats intensiv mit dem Worst-Case-Szenario „Triagierung“.
Work-Life-Balance, geregelte Arbeitszeiten – in altersgemischten Stationsteams prallen Welten aufeinander. Wie sich der Generationenkonflikt im Krankenhaus lösen lässt, weiß Professor Wolfgang Kölfen, Chefarzt und Kommunikationsberater aus Mönchengladbach.