. Podiumsdiskussion

Hohe Evidenz für ambulante Behandlung von Lungenembolien

Deutsche Parlamentarische Gesellschaft, Friedrich-Ebert-Platz 2, 10117 Berlin

Aus zwei kürzlich am Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) und dem Zentrum für Kardiologie der Universität Mainz veröffentlichten Studien geht hervor, dass mehr als 95 Prozent der Patienten zum Zeitpunkt der Diagnose Lungenembolie stabil waren – und damit potentiell für eine ambulante Behandlung in Betracht kommen. Die „Home Treatment of Pulmonary Embolism“ (HoT-PE) Studie untersuchte die Wirksamkeit und Sicherheit einer frühen Entlassung und ambulanten Behandlung sorgfältig ausgewählter Patienten. Es zeigte sich, dass bei nur 0,6 Prozent der mit einem oralen Gerinnungshemmer behandelten Patienten eine symptomatische oder tödliche neue Thrombose oder Lungenembolie innerhalb der ersten drei Monate auftrat. Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Lungenembolie können demzufolge künftig ambulant statt stationär behandelt werden.

Unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsmister Jens Spahn diskutieren führende Experten aus dem Aktionsbündnis Thrombose mit Vertretern aus dem Gesundheitssektor über die Studienergebnisse und ob die Behandlung der Lungenembolie künftig eine ambulante Leistung wird.

11.00 – 15.00 Uhr

Teilnehmer
Prof. Dr. Rupert Bauersachs
Aktionsbündnis Thrombose

Dr. Franziska Diel
Dezernentin Versorgungsqualität, Kassenärztliche Bundesvereinigung

Prof. Dr. Bertram Häussler
Vorsitzender der Geschäftsführung IGES Institut

Prof. Dr. Hans Martin Hoffmeister
Präsident Berufsverband Deutscher Internisten

Prof. Dr. Stavros Konstantinides
Universitätsmedizin Mainz, Centrum für Thrombose und Hämostase

Dominik Graf von Stillfried
Geschäftsführer des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZI)

Moderatorin: Lisa Braun
Presseagentur Gesundheit

Veranstalter
Deutsche Gesellschaft für Angiologie – Gesellschaft für Gefäßmedizin e.V.

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