. Online-Plattform Diabetes

Hilfestellung für zuckerkranke Menschen im Netz

Mit einer neuen Online-Plattform will der Arzneimittelhersteller sanofi Diabetes-Patienten Hilfestellungen beim Umgang mit ihrer Erkrankung geben.

Was tun bei Diabetes? Eine Homepage hilft!

Bei diabetes-unter-kontrolle.de erfahren Menschen mit Diabetes, wie wichtig eine gute Blutzuckereinstellung ist. Darüber hinaus gibt es eine Checkliste für das Arztgespräch. „Menschen mit Diabetes werden so angeregt, sich mit ihrer Blutzuckereinstellung bewusst auseinanderzusetzen und erhalten Tipps, um einem Balanceakt zwischen normnahen Blutzuckerwerten und der Vermeidung von Unterzuckerungen (Hypoglykämien) zukünftig aus dem Weg gehen zu können“, schreibt sanofi in einer Pressemitteilung.

Plattform gibt Auskunft über mögliche Ursachen schwankender Blutzuckerwerte

Bei Diabetes blieben zu hohe oder zu niedrige Blutzuckerwerte in der Regel nicht folgenlos. Wenn das Gefühl auftrete, die Erkrankung nicht mehr gut im Griff zu haben, weil zu hohe oder zu niedrige Blutzuckerwerte auftreten, sollten Menschen mit Diabetes den Arzt darüber informieren, informiert sanofi. Zur Vorbereitung auf das Arztgespräch stehe eine Checkliste auf www.diabetes-unter-kontrolle.de zum Herunterladen zur Verfügung. Dabei erfahren die Patienten, dass Veränderungen der Blutzuckerwerte nicht unbedingt an ihnen selbst liegen. So könnten sich zum Beispiel die Medikation, Ernährung oder Aktivitäten auf den Blutzucker auswirken. „Diese Faktoren werden im Gesprächsleitfaden für das Arztgespräch beschrieben, um sich individuell auf den nächsten Termin vorzubereiten“, heißt es in der Pressemitteilung.

Patienten mit Diabetes sollen für Gespräch mit Arzt besser vorbereitet werden

Weiterhin geben die Rubrik "Wissenswertes über Diabetes" Anstoß, sich mit Fragen zu den Symptomen, Folgeerscheinungen und den Blutzuckerwerten auseinanderzusetzen. „Für Menschen mit Diabetes ist es wichtig, die Symptome für zu hohe oder zu niedrige Blutzuckerwerte zu kennen, um die Kontrolle über ihre Erkrankung zu behalten und mit dem Arzt zu sprechen“, schreibt das Unternehmen. Es gebe verschiedene Faktoren, die den Blutzuckerspiegel beeinflussen, wie etwa Ernährung, körperliche Aktivität und die Therapie - einschließlich der Insulinbehandlung. Nicht beeinflussbare Faktoren spielten auch eine große Rolle, wie Stress oder Krankheit. Selbst das Wetter könne sich auf den Blutzuckerspiegel auswirken. Es lohne sich also, auf zu niedrige oder zu hohe Werte zu reagieren und mit dem behandelnden Arzt darüber zu sprechen.

Foto: Fotolia - bluedesign

Autor: Cornelia Wanke
Hauptkategorien: Gesundheitspolitik , Medizin

Weitere Nachrichten zum Thema Diabetes

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Weitere Nachrichten
Regelmäßiges Blutspenden ist gesund: Es senkte den Blutdruck und beugt Erkrankungen vor. Darauf weisen Experten im Vorfeld der 50. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Transfusionsmedizin 2017 in Köln hin.
Der schwarze Hautkrebs ist die am meisten verbreitete Krebsart bei jungen Erwachsenen. Eine häufige Ursache ist eine übermäßige UV-Bestrahlung in Solarien. Nun soll die „Sunface-App“ vor allem Jugendliche vor der Nutzung von Solarien warnen.
. Veranstaltungen
loading...
Terminkalender
. Personen Hauptstadtregion
. Interviews
Die Blutvergiftung, fachsprachlich „Sepsis“, ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Und sie gilt als die am häufigsten vermeidbare. Gesundheitsstadt Berlin hat anlässlich des Welt-Sepsis-Tags am 13. September mit Prof. Konrad Reinhart von der Universität Jena über das Thema gesprochen. Der Vorsitzende der deutschen Sepsis-Stiftung vertritt die These: Die tatsächliche Zahl der Sepsis-Fälle ist doppelt so hoch wie die der registrierten.
Kinder suchtkranker Eltern sind besonderen Belastungen ausgesetzt und haben ein hohes Risiko, später selbst eine Sucht oder andere psychische Erkrankungen zu entwickeln. Gesundheitsstadt Berlin hat mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler über die Situation betroffener Kinder und die Notwendigkeit von Unterstützungsangeboten gesprochen.
Die Berichterstattung über Methadon als Krebsmittel weckt große Hoffnungen. Doch wie sieht eigentlich die rechtliche Seite aus, wenn Ärzte ein Medikament außerhalb des Zulassungsbereichs (Off-Label) verschreiben? Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem Medizinrechtler Prof. Dr. Christian Dierks gesprochen, welche Risiken Ärzte eingehen und ob Patienten einen Anspruch auf einen individuellen Heilversuch mit Methadon haben.