. Informationsveranstaltung

Herzrhythmusstörungen – wenn der Herzschlag ins Stolpern kommt

Patientenzentrum des Evangelischen Waldkrankenhauses Spandau,Stadtrandstraße 555, 13589 Berlin

Normalerweise schlägt das Herz 60 bis 100 Mal pro Minute. Doch wenn die lebenserhaltende Pumpe aus dem Takt gerät, kann dies dem gesamten Organismus schaden. Herzstolpern kann bei jedem Menschen vorkommen. Doch die Grenze zwischen harmlosem Stolpern und einer lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörung ist fließend. Dabei ist die Rhythmusstörung formal keine Krankheit, sondern meist lediglich Ausdruck einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. So gilt es also, die möglicherweise böse Herzrhythmusstörung bzw. Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erkennen. Denn nur in bestimmten Fällen, wenn z.B. ein Risiko für einen Schlaganfall, einen plötzlichen Herztod oder eine Einschränkung der Leistungsfähigkeit besteht, muss eine Behandlung erfolgen.

In unserem Vortrag erfahren Sie, welche wenig belastenden Möglichkeiten dem Kardiologen (Herzspezialisten) zur Untersuchung von Herzrhythmusstörungen zur Verfügung stehen und wann diese sinnvoll durchgeführt werden.

17:30 - 19:00 Uhr

Referent
Dr. med. Yunus Ayral
Leitender Kardiologe der Klinik für Innere Medizin I

Veranstalter
Evangelischen Waldkrankenhaus Spandau

| Dass Kokain dem Herzen schadet und einen Herzinfarkt auslösen kann, ist schon lange bekannt. Nun ist ein Fall bekannt geworden, bei dem die Droge zu einem tödlichen Riss des Herzmuskels (Myokardruptur) geführt hat.
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Die Hausärzte im Seeheilbad Büsum waren damals alles Männer im oder kurz vorm Rentenalter, ihre Einzelpraxen wollte niemand übernehmen. Um einen Zusammenbruch der medizinischen Versorgung zu verhindern, rang sich die Gemeinde dazu durch, selbst als Trägerin der örtlichen Arztpraxis aufzutreten – als erste bundesweit. In dem kommunalen Eigenbetrieb arbeiten heute fast nur junge Ärztinnen. Wie das ging und welche weiteren Modelle es gibt gegen den Ärztemangel auf dem Land, erzählt Initiator Harald Stender drei Jahre nach Gründung des Pioniermodells.