. Service der TK:

Hausarzt-Tour für Medizinstudenten in Baden-Württemberg

Wie sieht die tägliche Arbeit eines Hausarztes aus? Studierende, die das wissen möchten, können in Baden-Württemberg im Sommer eine Schnuppertour machen.

Raus aus dem Hörsaal - rein in die tägliche Praxis.

Für Studierende der Medizin, die sich eine berufliche Zukunft als Hausarzt vorstellen können, bieten die Techniker Krankenkasse (TK) in Baden-Württemberg und der Hausärzteverband eine besondere Möglichkeit, das Hausarzt-Leben etwas näher kennenzulernen: die Hausarzt-Tour Baden-Württemberg 2014.

Tour soll so vielseitig und abwechslungsreich sein wie die Arbeit des Hausarztes

Das Konzept der Tour ist einfach: so vielseitig und abwechslungsreich wie die Tätigkeit als Hausarzt soll auch die einwöchige Fahrt durch Baden-Württemberg sein - eine Mischung aus fachlichen Informationen und touristischen Highlights. „Gespräche mit erfahrenen Hausärzten stehen dabei ebenso auf dem Programm wie wertvolle Hinweise rund um das Thema Praxisgründung und Praxisführung", sagte Dr. Berthold Dietsche, Vorsitzender des Hausärzteverbandes Baden-Württemberg bei der Vorstellung des Programms.

Die erste Etappe der „Hausarzt-Tour-de-Ländle“ beginnt am 28. Juli 2014 in Stuttgart mit drei Medizinstudentinnen oder -studenten und endet am 30. Juli in Konstanz. Mit drei neuen Studentinnen und Studenten geht es dann am gleichen Tag auf der zweiten Etappe wieder zurück in die Landeshauptstadt, wo die Tour am 1. August endet.

 

Hausarzt in Baden-Württemberg? Vielleicht eine Chance fürs Leben!

Ziel des Projektes sei es, den Beruf des Hausarztes bei Medizinstudenten wieder stärker ins Blickfeld zu rücken, so die TK. „Der Hausarzt ist die zentrale Stelle in unserem Gesundheitswesen", betonte Andreas Vogt, Leiter der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg, und verwies auf die beruflichen Perspektiven im hausärztlichen Bereich hin: „Von 101 Versorgungsregionen in Baden-Württemberg sind die Hälfte für Hausärzte geöffnet". Bei den Fachärzten sehe das ganz anders aus.

In der Wertschätzung der Bevölkerung liegen die Hausärzte im Ländle nach einer Umfrage des Forsa-Instituts im Auftrag der TK ohnehin weit vorne: Immerhin nannten 69 Prozent der Befragten im Südwesten den Hausarzt als ihren Interessenvertreter im Gesundheitswesen – in keinem anderen Bundesland haben die Hausärzte einen höheren Wert erhalten.

 Foto: Fotolia.com

Autor: Cornelia Wanke
Hauptkategorie: Gesundheitspolitik
 

Weitere Nachrichten zum Thema Hausarzt, Studium

| Der Ärger über zu lange Wartezeiten auf einen Termin oder im Wartezimmer nimmt zu. Das zeigt der aktuelle MLP-Gesundheitsreport. Die repräsentative Studie hat das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Finanz- und Vermögensberaters MLP erstellt. Die Bundesärztekammer widerspricht.
 
 

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

 
. Weitere Nachrichten
Braunes Fett gilt als Sattmacher und Kalorienkiller. Jetzt haben Forscher herausgefunden, dass das Darmhormon Sekretin braunes Fettgewebe stimuliert. Unklar ist noch, welche Lebensmittel den Prozess in Gang setzen können.
. Fortbildungen Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender

Friedrich von Bodelschwingh-Klinik Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Landhausstraße 33 – 35 10717 Berlin, Mehrzweckraum (EG)

Evangelisches Geriatriezentrum Berlin gGmbH, Reinickendorfer Straße 61, 13347 Berlin
 
. Termine Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
 
. Interviews
Die akute Aortendissektion ist immer ein Notfall. Einer Studie zufolge könnte vielen Menschen das Leben gerettet werden, wenn sie rechtzeitig und adäquat behandelt werden würden. Gesundheitsstadt Berlin hat mit Dr. Stephan Kurz vom Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB) über die Versorgungssituation und das erfolgreiche Projekt „Aortentelefon“ gesprochen.
Dr. Iris Hauth, Chefärztin des Alexianer St. Joseph-Krankenhauses für Neurologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik in Berlin-Weißensee, berichtet in Ihrem Buch "Keine Angst!" über Ursachen und Behandlung von Depressionen - und wie man sich davor schützen kann.
Prof. Dr. Andreas Michalsen, Chefarzt am Immanuel Krankenhaus Berlin und Professor für Klinische Naturheilkunde an der Charité, über die Grenzen der Schulmedizin, den Wildwuchs in der Naturheilkunde und warum sich beide Disziplinen gerade näherkommen.