. Arzneimittelmarkt

Grippewelle bringt Absatzrekorde

Die Grippewelle schlägt sich auch in den Zahlen der Arzneimittelhersteller nieder. Hier allerdings positiv: Der Absatz ist deutlich gestiegen, meldet Insight Health.

Die starke Grippewelle sorgte für hohe Arzneimittelumsätze.

Deutschland ist in diesem Winter von einer außergewöhnlich starken Grippewelle betroffen. Dies ist in den OTC-Absatzdaten der Erkältungsprodukte öffentlicher Apotheken deutlich sichtbar, so Insight Health: „Die Umsätze nach Endverbraucherpreisen lagen bereits im Dezember deutlich über den Vorjahren und überstiegen im Februar sogar die besonders starke Erkältungswelle im Winter 2012/2013.“ 

Umsatz von OTC-Produkten in Apotheken ist deutlich gestiegen

So habe der Umsatz freiverkäuflicher Erkältungsmedizin in öffentlichen Apotheken mit knapp 212 Millionen im Februar gut 35 Prozent über dem Monatsdurchschnitt der vergangenen drei Jahre gelegen und überstieg den letzten Höchstwert im starken Grippemonat Februar 2013 um fast 20 Millionen Euro.

Besonders deutlich zeige sich die Stärke der Grippewelle im Wochenumsatz der Erkältungsprodukte: In den vergangenen Jahren lagen die Umsätze in starken Erkältungswochen durchschnittlich bei 37 Millionen Euro. Die aktuellen Wochendaten zeigten, dass in diesem Jahr in der stärksten Februarwoche Erkältungsprodukte für 57,7 Millionen Euro verkauft wurden.

Grippewelle: Sinupret, Grippostad und Wick sind die drei Blockbuster

Sinupret, Grippostad und Wick waren nach Angaben von Insight Health in diesem Februar die umsatzstärksten Marken im deutschen OTC-Erkältungsmarkt nach Endverbraucherpreis. Gemeinsam generierten die drei Marken laut Branchendienst im Erkältungsmarkt knapp 20 Prozent des Umsatzes. Dies entspricht einer Summe von über 40 Millionen Euro.

Foto: Fotolia - Halfpoint

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Autor: Cornelia Wanke

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