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Führungswechsel bringt Andreas Storm an die Spitze der DAK

Der frühere saarländische Gesundheitsminister Andreas Storm wird 2017 Vorstandsvorsitzender der DAK Gesundheit. Das hat der Verwaltungsrat der drittgrößten Krankenkasse Deutschlands nun entschieden.
Führungswechsel bringt Andreas Storm an die Spitze der DAK

Neu an die Spitze der DAK gewählt: Andreas Storm (CDU)

Die DAK Gesundheit steht vor einem Führungswechsel: Der ehemalige saarländische Gesundheitsminister Andreas Storm (51) wird zum 1. Juli zunächst stellvertretender Vorstandsvorsitzender drittgrößten Krankenkasse Deutschlands. Am 1. Januar 2017 wird der Diplom-Volkswirt dann den Vorstandsvorsitz übernehmen. Diese Entscheidung traf der Verwaltungsrat am Mittwoch, nachdem Storm mehrheitlich in den Vorstand gewählt worden war.

Herberte Rebscher scheidet aus

Der Führungswechsel steht an, da der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Claus Moldenhauer am 1. Juli in den Ruhestand geht und Herbert Rebscher als Vorstandsvorsitzender zum Jahresende ebenfalls aus Altersgründen ausscheidet. Rebscher gehört seit 2003 dem DAK-Vorstand an, seit 2005 ist er dessen Vorsitzender.

Sein nun designierter Nachfolger Andreas Storm ist vielen als saarländischer Gesundheitsminister bekannt. Der CDU-Politiker gehörte außerdem 15 Jahre lang dem Deutschen Bundestag an, war zwischen 2005 und 2011 Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie für Arbeit und Soziales, anschließend Chef der saarländischen Staatskanzlei und schließlich von 2012 bis 2014 Gesundheitsminister im Saarland.

Wichtige Zukunftsentscheidung

„Andreas Storm ist seit mehr als zwanzig Jahren ein Experte im deutschen Gesundheitswesen und bestens in der Politik vernetzt“, kommentierte Hans Bender, Vorsitzender des Verwaltungsrates, die Wahlentscheidung, die zugleich eine „wichtige Zukunftsentscheidung für die DAK-Gesundheit“ sei.

Die DAK zählt mit sechs Millionen Versicherten zu den ganz großen gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland. Nur die Techniker Krankenkasse und die Barmer GEK haben noch mehr Mitglieder. Die AOK gehört nicht zu den oberen drei, da sie sich als sogenannte Ortskrankenkasse in viele regionale Einheiten aufspaltet. Zählt man die Mitglieder aller AOKs zusammen wäre sie größenmäßig die Nummer eins. 

Foto: DAK

Autor: ham

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