. Charité

Frei bleibt Ärztlicher Direktor der Charité

Die Charité behält ihren langjährigen Ärztlichen Direktor: Prof. Ulrich Frei wurde mit großer Mehrheit wiedergewählt und ist heute vom Aufsichtsrat in seinem Amt bestätigt worden.
Frei bleibt Ärztlicher Direktor der Charité

Ulrich Frei mit großer Mehrheit wiedergewählt

Heute hat der Charité-Aufsichtsrat und seine Vorsitzende Sandra Scheeres Prof. Ulrich Frei das Vertrauen ausgesprochen und ihn im Amt des Ärztlichen Direktors bestätigt. Zuvor war er von den Professoren der klinischen Zentren mit großer Mehrheit wiedergewählt worden. Nun können alle Mitglieder des Charité-Vorstands ihre Ämter weiterführen.

Frei übt dieses Amt bereits seit 2004 aus; zunächst nebenamtlich, seit 2008 hauptamtlich. Frei gilt als sachlicher und gewissenhafter Mann, der Konflikte geräuschlos lösen kann. Er selbst, sagte, er freue sich über die Wiederwahl „die ich schon als Bestätigung meiner Arbeit begreife, auch wenn in den letzten Jahren viele harte Entscheidungen zu treffen waren.“ In Zukunft wolle er sich besonders für die Umsetzung des Schwerpunktkonzepts und die Etablierung von klinischen Kompetenzzentren einsetzen.

Ulrich Frei ist 2004 Ärztlicher Dirketor der Charité

Die Vorsitzende des Aufsichtsrats der Charité Sandra Scheeres gratulierte Prof. Frei im Namen des Aufsichtsrats zur Wiederwahl. „Die Wahl von Prof. Frei verschafft der Charité nicht nur wichtige Kontinuität, sondern mit seiner langjährigen Erfahrung und seiner hohen fachlichen Kompetenz wird Prof. Frei dazu beitragen, dass die Charité die anstehenden großen Herausforderungen meistert und ihre medizinische Spitzenstellung weiter ausbaut.“

Der Vorstandsvorsitzende der Charité Prof.  Karl Max Einhäupl betonte vor allem Freis Kompetenzen, „in Zeiten knapper Ressourcen die schwierige Balance zwischen ökonomischen Zwängen und medizinischer Qualität halten zu können.“

Im September feierte Ulrich Frei 20-jähriges Jubiläum: 1993 wurde der Mediziner auf die Professur für Innere Medizin mit Schwerpunkt Nephrologie am Klinikum Rudolf Virchow der Freien Universität Berlin berufen.  Bis 2008 war er Direktor der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Nephrologie und Internistische Intensivmedizin am Campus Virchow-Klinikum.

Foto: Charité

Hauptkategorien: Berlin , Gesundheitspolitik
Lesen Sie weitere Nachrichten zu diesen Themen: Charité

Weitere Nachrichten zum Thema Charité

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Weitere Nachrichten
Wer regelmäßig Sport treibt, wird seltener krank und kann den Alterungsprozess in einigen körperlichen Bereichen um zehn Jahre zurückdrehen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Langzeitstudie „Gesundheit zum Mitmachen“.
Die (hATTR) Amyloidose ist eine seltene Erbkrankheit mit einer geringen Lebenserwartung. Hoffnung macht jetzt ein neues Medikament, das bereits die klinischen Phase III erfolgreich absolviert hat. Die Zulassung könnte schon nächstes Jahr erfolgen.
. Veranstaltungen
loading...
Terminkalender
. Personen Hauptstadtregion
. Interviews
Die Blutvergiftung, fachsprachlich „Sepsis“, ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Und sie gilt als die am häufigsten vermeidbare. Gesundheitsstadt Berlin hat anlässlich des Welt-Sepsis-Tags am 13. September mit Prof. Konrad Reinhart von der Universität Jena über das Thema gesprochen. Der Vorsitzende der deutschen Sepsis-Stiftung vertritt die These: Die tatsächliche Zahl der Sepsis-Fälle ist doppelt so hoch wie die der registrierten.
Kinder suchtkranker Eltern sind besonderen Belastungen ausgesetzt und haben ein hohes Risiko, später selbst eine Sucht oder andere psychische Erkrankungen zu entwickeln. Gesundheitsstadt Berlin hat mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Marlene Mortler über die Situation betroffener Kinder und die Notwendigkeit von Unterstützungsangeboten gesprochen.
Die Berichterstattung über Methadon als Krebsmittel weckt große Hoffnungen. Doch wie sieht eigentlich die rechtliche Seite aus, wenn Ärzte ein Medikament außerhalb des Zulassungsbereichs (Off-Label) verschreiben? Gesundheitsstadt Berlin hat mit dem Medizinrechtler Prof. Dr. Christian Dierks gesprochen, welche Risiken Ärzte eingehen und ob Patienten einen Anspruch auf einen individuellen Heilversuch mit Methadon haben.