. Forsa Umfrage

Frauen wünschen bessere Informationen zu Stress und Herzgesundheit

Jeder Zweite fühlt sich gestresst. Das geht aus einer Umfrage hervor, die forsa im Auftrag von Coca-Cola light und der Initiative "Hör auf dein Herz" gemacht hat.

Stress schädigt die Gesundheit!

„Mit der Initiative macht sich Coca-Cola light seit 2011 für die Herzgesundheit von Frauen stark und macht aktuell auf die Folgen von dauerhaftem Stress auf die Gesundheit aufmerksam“, heißt es in einer Pressemitteilung des Getränkeherstellers. 

Die neue "Hör auf dein Herz" Studie habe ergeben, dass 46 Prozent der Twens, 49 Prozent der Ü30-Generation und 58 Prozent der 40- bis 49-jährigen Deutschen in ihrem Alltag dauerhaften Druck erleben. Dabei sei nahezu allen Befragten (98 Prozent) bewusst, dass dauerhafter Stress zu seelischer und körperlicher Belastung führen kann.  „Doch was das genau mit unserer Gesundheit macht, wenn wir im gefühlten Sprint durchs Leben eilen - darüber fühlt sich nur knapp die Hälfte (47 Prozent) der Deutschen ausreichend informiert“, so die Macher der Initiative. Nur, wer resilient sei und deshalb generell Druck spüre, fühle sich auch ausreichend über Stress und seine Folgen informiert.

Informationsquelle Nummer eins bei Stress dienen immer noch Ärzte und Krankenkassen

Doch wer hilft, wenn Stress  und damit auch Krankheiten, die aus dem Stress resultieren, drohen? Bei solchen Fragen sind immer noch Ärzte oder Krankenkassen und auch private Krankenversicherungen für 51 Prozent der Befragten die Anlaufstelle Nummer eins. Als Informationsquelle dienten aber auch die Medien: „Die Twens lesen vor allem in Online-Medien (51 Prozent), Zeitschriften (36 Prozent) und sozialen Netzwerken (22 Prozent) über dieses Thema. Die Generation über 30 informiert sich ebenfalls digital in Magazinen und auf Portalen (48 Prozent), gefolgt vom Fernsehen (39 Prozent) sowie Zeitschriften (35 Prozent) und Zeitungen (25 Prozent). Für die 40- bis 49-Jährigen haben Fernsehen (53 Prozent) und Zeitungen (35 Prozent) einen etwas höheren Stellenwert als Informationsgeber als bei den Jüngeren“, heißt es in der Pressemitteilung. Eines aber habe sich durch die gesamte Umfrage gezogen: Der Wunsch nach mehr und besserer Information! So würden 50 Prozent der Frauen gerne mehr aus dem Fernsehen darüber erfahren, 39 Prozent der jüngeren Generation aus ihren bevorzugten Online-Angeboten.

 

Ziel der Initiative ist es auch, Präventionsmöglichkeiten aufzuzeigen und die Stress-Forschung voranzutreiben 

Coca-Cola light gründete nach eigenen Angaben im Jahr 2011 gemeinsam mit der Berliner Gendermedizinerin Prof. Dr. Vera Regitz-Zagrosek und der Deutschen Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin e.V. die Initiative "Hör auf dein Herz". Ihr Ziel sei es, die Gesellschaft für das Thema Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Frauen zu sensibilisieren und Präventionsmöglichkeiten aufzuzeigen. Mit der Initiative unterstütze man auch die wissenschaftliche Forschung in diesem Bereich: „Dieses Jahr fließt die Spende in Höhe von 150.000 Euro in die Erforschung des "Broken-Heart-Syndroms", teilt der Getränkehersteller mit.

Foto: Fotolia - Creativa Images

Autor: Cornelia Wanke
Hauptkategorie: Prävention und Reha
 

Weitere Nachrichten zum Thema Stress

 
 

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

 
. Weitere Nachrichten
44.000 Gehirnerschütterungen werden in Deutschland jährlich bei Sportlern diagnostiziert - bei dreimal so hoher Dunkelziffer. Falscher Ehrgeiz und Unkenntnis bei Athleten wie Vereinen führen oft zu einer Verharmlosung. Dabei ist die "Commotio" eine ernsthafte Verletzung mit möglichen gravierenden Folgen. Kopfbälle etwa können das Gehirn langfristig schädigen – vor allem bei jüngeren Spielern.
. Fortbildungen Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender

Gesundheitsakademie, Oudenarder Straße 16, 13347 Berlin
 
. Termine Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
 
. Interviews
Senioren fühlen sich heute jünger als früher – und sind es Studien zufolge auch. Doch woran liegt das und was bedeutet Alter heute überhaupt? Über diese und andere Fragen hat Gesundheitsstadt Berlin mit dem renommierten Alternspsychologen Prof. Dr. Hans-Werner Wahl gesprochen.
Das massenhafte Auftreten des Eichenprozessionsspinners hat in diesem Jahr bei besonders vielen Menschen zu allergischen Reaktionen der Haut führt. Die giftigen Brennhaare der Raupen können aber auch sprichwörtlich ins Auge gehen. Am Universitätsklinikum Münster mussten diese Woche sechs Menschen am Auge operiert werden. Dr. Lamis Baydoun, Oberärztin der UKM-Augenklinik, berichtet, was vorgefallen ist.