. Ernährung

Forschung um die Erbse

Erbsen und Dicke Bohnen sind gesund. Jetzt wollen Wissenschaftler die heimischen Pflanzen nutzen, um funktionelle Lebensmittel daraus herzustellen. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz fördert ein entsprechendes Forschungsprojekt mit 2,2 Millionen Euro. Wissenschaftler von der TU Berlin forschen mit.
Forschung um die Erbse

Erbsengroß, aber gesundheitsfördernd (Foto: © dixiland/pixelio)

 

"LeguAN" heisst das neue Forschungsprojekt, zu dem sich auf Initiative des Innovationszentrums Technologien für Gesundheit und Ernährung der TU Berlin 17 Partner zusammengeschlossen haben. Das Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz fördert "LeguAN" mit 2,2 Millionen Euro, 558 000 Euro gehen an die TU Berlin.

Diabetes und Gefässerkrankungen

Die "LeguAN"-Wissenschaftler planen, die Inhaltsstoffe der Hülsenfürchte mit neuen technologischen Verfahren zu modifizieren. Dabei wollen sie unter anderem herausfinden, welchen Effekt die neuen Verbindungen auf die menschliche Gesundheit haben, insbesondere Diabetes und Gefässerkrankungen haben die Forscher im Visier. Schon lange gelten Leguminose-basierte Lebensmittel wie Erbsen und Hülsenfrüchte als gesundheitsfördernd. Im Rahmen von "LeguAN" soll diese Annahme nun anhand von begleitenden Humanstudien wissenschaftlich belegt werden.

 

Erbsen und Ackerbohnen: gesundheitlicher Nutzen heimischer Pflanzen

Die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Ilse Aigner betonte in Berlin: "Erbsen und Ackerbohnen sind besonders reich an wertvollen Eiweissen und wertvollen Pflanzenstoffen. Mit den neuen Forschungsvorhaben wollen wir die Vermarktungschancen für Lebensmittel, die aus Erbsen oder Ackerbohnen hergestellt sind, erhöhen und den seit Jahren sinkenden Anbau von heimischen Eiweisspflanzen wiederbeleben."

 

Weitere Nachrichten zum Thema Ernährung

 
 

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Mehr zum Thema
Kann ein „übersäuerter“ Körper auf Dauer krank machen? Professor Dr. Andreas Pfeiffer vom Deutschen Zentrum für Ernährungsforschung erläutert, ob die Befürchtung wirklich zutrifft.
 
. Weitere Nachrichten
Mehr als 700 Tonnen Antibiotika werden in Deutschland pro Jahr an Tiere verfüttert. Über das Düngen mit Gülle gelangen die Medikamente dann in die Böden. Biogasanlagen können das offenbar nicht verhindern, wie eine aktuelle Untersuchung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zeigt.
Seit Monaten wird das neue Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) heftig diskutiert. Unter anderem steht die geplante Erhöhung der Mindestsprechzeiten bei niedergelassenen Ärzten in der Kritik. Das Bundesgesundheitsministerium will jedoch daran festhalten.
Bei etwa jedem fünften krebskranken Kind greifen die Standardtherapien nicht. Für diese Kinder soll es bald neue Therapiemöglichkeiten geben. In Heidelberg ging soeben das Forschungsprojekt Compass an den Start.
. Fortbildungen Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
 
. Termine Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
 
. Interviews
Die akute Aortendissektion ist immer ein Notfall. Einer Studie zufolge könnte vielen Menschen das Leben gerettet werden, wenn sie rechtzeitig und adäquat behandelt werden würden. Gesundheitsstadt Berlin hat mit Dr. Stephan Kurz vom Deutschen Herzzentrum Berlin (DHZB) über die Versorgungssituation und das erfolgreiche Projekt „Aortentelefon“ gesprochen.