. Geld für klinische Studie

Finanzspritze für regenerative Gelenktherapie

2,5 Millionen Euro erhält die Teltower co.don AG von der ILB im Rahmen eines Förderprogramms des Ministeriums für Wirtschaft des Landes Brandenburg. Mit der Finanzspritze will das Biotechunternehmen den Einsatz von Zelltransplantaten zur Therapie von Gelenkschäden in einer Klinischen Studie wissenschaftlich evaluieren.
co.don

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Die co.don AG ist auf dem Gebiet der regenerativen Gelenkknorpeltherapie mit körpereigenen Zellen einer der Marktführer in Deutschland und Europa. Als erste Firma in Europa erhielt das Unternehmen die Herstellungserlaubnis für derartige Zelltransplantate.

Das Biotechunternehmen hatte Mittel beantragt, um die im Rahmen der neuen gesetzlichen Auflagen notwendig gewordenen Studien zum Gelenkknorpel-Produkt co.don chondrosphere® (ACT3D) durchzuführen, da im Dezember 2008 eine neue europäische Verordnung in Kraft trat, die für derartige zellbasierte Arzneimittel eine Zulassung nach dem Arzneimittelgesetz fordert.

Förderung der co.don AG durch das ILB

Die jetzt von der ILB bewilligte Fördersumme kommt zu 75% aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und zu 25% aus Haushaltsmitteln des Landes Brandenburg. Der Förderungszeitraum erstreckt sich vom 31. August 2010 bis zum 30. Oktober 2013.

Dr. Andreas Baltrusch, Vorstandsvorsitzender der co.don AG, teilte in einer Presseerklärung mit, er sehe in dem positiven Bescheid einen Vertrauensbeweis der Landespolitik in die innovative Technologie der co.don AG.  "Die bewilligten Fördergelder unterstützen uns massgeblich bei der Umsetzung der hohen Anforderungen der Europäischen Arzneimittelbehörde auf dem Weg der Erlangung einer zentralen Zulassung des Gelenkknorpelproduktes in Europa und bringen das Unternehmen einen entscheidenden Schritt nach vorn", meinte Baltrusch. "Darüber hinaus fühlt sich die co.don AG bestätigt in ihrer Standortwahl und sichert durch die Fördergelder wichtige Arbeitsplätze. Die Unterstützung durch die Brandenburger Investitionsbank zeigt klar, dass wir eine ganz realistische Chance haben, sehr erfolgreich zu sein."

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