Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
Logo Gesundheitsstadt Berlin
Das Gesundheitsportal aus der Hauptstadt
 

Ernährung kann alterstypischen Erkrankungen vorbeugen

Gesunde Ernährung wird auch im Alter immer wichtiger. Denn aufgrund des steigenden Durchschnittsalters der Bevölkerung nehmen alterstypische Erkrankungen einen immer größeren Stellenwert ein – und eine gute Ernährung kann diesen häufig vorbeugen oder sie hinauszögern.
Gesunde Ernährung im Alter

Am 7. März 2017 findet der Tag der gesunden Ernährung statt

„Gesundes Altern“ ist aufgrund des demografischen Wandels ein Thema, das in unserer Gesellschaft einen immer größeren Stellenwert einnimmt. Dabei spielt auch die Ernährung eine große Rolle, denn gesunde Ernährung ist in Bezug auf die Prävention von altersbedingten Erkrankungen und der Erhaltung der Lebensqualität ein wichtiger Pfeiler. Gleichzeitig haben ältere Menschen spezifische Bedürfnisse, aber auch Probleme in Bezug auf ihre Ernährung. Der diesjährige Tag der gesunden Ernährung hat daher das Thema „Ernährung im Alter: gesund alt werden – gesund bleiben“ zum Mittelpunkt.

Ernährung als Präventionsstrategie im Alter

Gesunde Ernährung spielt bei der Prävention vieler altersbedingter beziehungsweise alterstypischer Erkrankungen eine große Rolle. So kann eine ausgewogene Ernährung unter anderem Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen aber auch Problemen wie der Altersbedingten Makuladegeneration (AMD) vorbeugen. Auch zwischen Krebs und Ernährung werden immer mehr Zusammenhänge nachgewiesen.

Umstritten ist nach wie vor, ob eine gesunde Ernährung auch Demenz-Erkrankungen vorbeugen kann. Erst kürzlich hat jedoch einen Meta-Analyse Hinweise ergeben, dass Risikopatienten, die sich besonders gesund ernähren, ein um 24 Prozent geringeres Risiko für die Entwicklung einer Demenz haben als solche, die sich besonders ungesund ernähren. Als „gesund“ gilt im Allgemeinen eine Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Nüssen und Fisch sowie wenig Fleisch.

 

Tag der gesunden Ernährung klärt auf

Zum 20. Mal findet der Tag der gesunden Ernährung statt, der vom Verband für Ernährung und Diätetik e. V. (VFED) organisiert wird und immer am 7. März begangen wird. Dabei werden in Deutschland sowie in Belgien, Österreich und der Schweiz zahlreiche Aktionen in Krankenhäusern, Arztpraxen, Altenheimen, Apotheken, Krankenkassen und Bildungseinrichtungen angeboten. Es gibt Vorträge, Seminare, Kochkurse und Verkostungen, und die Besucher der Veranstaltungen haben die Möglichkeit, ihre Fragen von Fachleuten beantworten zu lassen.

Foto: © Picture-Factory - Fotolia.com

Foto: Picture-Factory - Fotolia

Autor:
 

Weitere Nachrichten zum Thema Gesunde Ernährung im Alter

16.01.2019

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Darmkrebs: Die Häufigkeit dieser Krankheiten könnte durch eine ballaststoffreiche Ernährung deutlich gesenkt werden. Das ist das Ergebnis einer umfangreichen Meta-Studie, die jetzt im Fachmagazin „Lancet“ veröffentlicht wurde.

Wieviel Zucker am Tag ist erlaubt? Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung hat eine neue Obergrenze veröffentlicht. Um die rote Linie nicht zu überschreiten, müsste der durchschnittliche Verbraucher seine Zuckerzufuhr um mindestens 25 Prozent senken.

 

Aktuelle Nachrichten

 
Weitere Nachrichten
Eine Kohlenmonoxid-Vergiftung kann rasch zum Tod führen. Die Vergiftung kann aber auch schleichend verlaufen. Betroffene haben anfangs grippeähnliche Symptome, im Verlauf kann es schweren gesundheitlichen Schäden wie Herzinfarkten, Lähmungen bis hin zu Psychosen kommen. Mit dem Beginn der Kaminsaison warnen Experten nun vor den Gefahren.


 
Interviews
Aducanumab ist das erste in den USA zugelassene Medikament, das die Alzheimer typischen Amyloid-Plaques zum Verschwinden bringt. Aber kann der neue monoklonale Antikörper mit dem Handelsnamen Aduhelm auch den Gedächtnisverlust stoppen? Und warum ist die Notfallzulassung in den USA durch die US-Food and Drug Administration (FDA) so umstritten? Darüber hat Gesundheitsstadt Berlin mit dem Neurologen und Alzheimer-Experten Prof. Johannes Levin vom LMU Klinikum München gesprochen.

Chronische Fatigue gehört zu den häufigen Langzeitfolgen einer Covid-Infektion. Oft bessert sich der zermürbende Erschöpfungszustand nach einigen Wochen oder Monaten von allein. Doch einige Patienten entwickeln das Vollbild einer myalgischen Enzephalopathie/ Chronisches Fatigue Syndrom (ME/CFS). Gesundheitsstadt Berlin hat mit Professor Carmen Scheibenbogen von der Charité über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten des schweren Krankheitsbilds gesprochen.

Logo Gesundheitsstadt Berlin