. Podiumsdiskussion

Embryoschutz, ungewollte Kinderlosigkeit, Kindeswohl – wessen Schutz, wessen Rechte?

Kaiserin-Friedrich-Stiftung, Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin

Seit vier Jahrzehnten steht ungewollt kinderlosen Paaren für die Erfüllung ihres Kinderwunsches die Hilfe der Fortpflanzungsmedizin zur Verfügung. Die rechtlichen Regelungen legen dabei insbesondere einen hohen Schutzstandard für Embryonen fest. In der Lebensrealität vieler Menschen spielen aber nicht nur der Schutz des Embryos, sondern auch das Leiden an ungewollter Kinderlosigkeit sowie nicht zuletzt das Wohl der ungeborenen Kinder eine wichtige Rolle. Wie kann vor diesem Hintergrund eine Abwägung der verschiedenen Rechte, Schutzansprüche und Interessen gelingen?

Beginn 18:00 Uhr

Referenten
Prof. Dr. Claudia Wiesemann
Institut für Ethik und Geschichte der Medizin, Universitätsmedizin Göttingen

Prof. Dr. Thomas Sternberg
Präsident Zentralkomitee der  deutschen Katholiken (ZdK)

Prof. Dr. Klaus Tanner
Theologisches Seminar, Universität Heidelberg

Prof. Dr. Horst Dreier
Juristische Fakultät, Universität Würzburg Anja Graef, Selbsthilfegruppe kinderwunschköln

Prof. Dr. Martin Hein
Bischof i.R. der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck

Veranstalter
Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina
 – Nationale Akademie der Wissenschaften –

| Vogelgrippe, Schweinegrippe – die Namen besagen, dass Grippeviren vom Tier auf den Menschen springen können. Doch bevor eine Pandemie daraus wird, muss eine Übertragung von Mensch zu Mensch gegeben sein. Und hier gibt es offenbar eine natürliche Bremse, wie Forscher jetzt an Vogelgrippeviren vom Typ Influenza A zeigen konnten.
| Frauen, die sich regelmäßig die Haare färben, haben offenbar ein erhöhtes Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Das ist zumindest das Ergebnis einer aktuellen Studie. Untersucht wurden allerdings nur Frauen, die sowieso ein familiär bedingt erhöhtes Risiko für Brustkrebs hatten.
| Dass das Spielen eines Musikinstruments das Gehirn zum Positiven verändert, ist seit Langem bekannt. Nun wurden solche Veränderungen auch bei Schlagzeugspielern nachgewiesen.
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Senioren fühlen sich heute jünger als früher – und sind es Studien zufolge auch. Doch woran liegt das und was bedeutet Alter heute überhaupt? Über diese und andere Fragen hat Gesundheitsstadt Berlin mit dem renommierten Alternspsychologen Prof. Dr. Hans-Werner Wahl gesprochen.