. Führungswechsel

Elisabeth Pott wechselt von der BZgA zur Deutschen AIDS-Stiftung

Die langjährige Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Elisabeth Pott gibt ihren Posten zum Monatsende auf. Einen neuen hat sie schon: Pott ist seit 1. Januar ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung.
Elisabeth Pott wechselt von der BZgA zur Deutschen AIDS-Stiftung

Elisabeth Pott (2.v.l.) ist die neue Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung. Hier bei einer AIDS-Gala in 2014

Als Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat Elisabeth Pott mit Kampagnen wie „Gib AIDS keine Chance“ maßgeblich zum großen Erfolg der AIDS/HIV-Prävention in Deutschland beigetragen. Das Thema AIDS wird Pott nun weiterbegleiten, auch wenn sie zum 1. Februar aus Altersgründen bei der BZgA ausscheidet. Elisabeth Pott ist seit 1. Januar die neue ehrenamtliche Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung. Ihr Vorgänger Dr. Christoph Uleer bleibt weiterhin ehrenamtliches Mitglied des dreiköpfigen Vorstands.

Elisabeth Pott: HIV/AIDS war eines ihrer ganz großen Themen

Elisabeth Pott ist nach eigenen Angaben mit der Arbeit der Deutschen AIDS-Stiftung bestens vertraut, zumal sie lange im Kuratorium der Stiftung saß. Bei der Deutschen AIDS-Stiftung gilt sie als exzellente Neubesetzung im Vorstand. „Mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung im Bereich HIV/AIDS gehört sie zu den herausragenden Experten auf diesem Gebiet. Die Vorstandsarbeit in neuer Konstellation wird so auch mit neuen Impulsen verbunden sein", so Dr. Ulrich Heide, geschäftsführender Vorstand der Stiftung. Ihre Berufung durch den Stiftungsrat der Deutschen AIDS-Stiftung erfolgte bereits im Juli 2014. Das Aufsichtsgremium besteht unter anderem aus Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe und NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens.

Prof. Dr. med. Elisabeth Pott ist Ärztin für das öffentliche Gesundheitswesen. Von 1985 an leitete sie als Direktorin die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln. 2007 erhielt sie eine Honorarprofessur im Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung des Zentrums für Öffentliche Gesundheitspflege an der Medizinischen Hochschule Hannover. Ende des Monats tritt sie als Direktorin der BZgA in den Ruhestand.

Nachfolgerin bei der BZGA wird Heidrun Thaiss

Ihre Nachfolgerin bei der BZgA ist Dr. Heidrun M. Thaiss. Die Ärztin war seit 2008 im schleswig-holsteinischen Ministerium für Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung tätig. Sie leitet dort derzeit insbesondere die Leitstelle Prävention und Gesundheitsförderung des Landes Schleswig-Holstein. Bundesminister Hermann Gröhe hatte sie als neue Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung vorgeschlagen. Das Bundeskabinett hat diesem Vorschlag am 17. Dezember zugestimmt. Thaiss wird am 1. Februar die Leitung der BZgA übernehmen. 

Foto: Deutsche AIDS-Stiftung

Hauptkategorien: Gesundheitspolitik , Medizin
Lesen Sie weitere Nachrichten zu diesen Themen: HIV / AIDS , Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Weitere Nachrichten zum Thema HIV/AIDS

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

. Mehr zum Thema
. Weitere Nachrichten
Krebsforscher haben im Labor einen neuen Ansatz gegen Leukämie gefunden. Durch das Ausknipsen eines Genverstärkers ist der Blutkrebs bei Mäusen verschwunden.Der Trick könnte auch beim Menschen funktionieren.
Lebensmittel, die in Deutschland und in der EU erzeugt werden, enthalten nur selten zu hohe Rückstände an Pflanzenschutzmitteln. Dies geht aus der „Nationalen Berichterstattung Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln 2016“ hervor, die das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlicht hat.
. Fortbildungen Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender

Praxis Dr. Becker, Wittenbergplatz 2, 10789 Berlin
. Termine Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
. Kliniken
. Personen Hauptstadtregion
. Interviews
Für Menschen mit Behinderung sind Arbeit und gesellschaftliche Teilhabe nach wie vor nicht selbstverständlich. Gesundheitsstadt Berlin hat mit Ulla Schmidt, MdB und Bundesvorsitzende der Lebenshilfe, darüber gesprochen, was getan werden muss, um die Situation von Betroffenen zu verbessern.