. Charity

Eisbären Berlin unterstützen Kampf gegen Krebs

Im Oktober werden die Eisbären Berlin wieder komplett in pink antreten. Die Aktion „Pink in the Rink“ geht in diesem Jahr zugunsten von drei Berliner Krebsinitiativen.
Eisbären-Kapitän André Rankel (li.) und Topscorer Nick Petersen ganz in pink: Haben drei unterstützenswerte Initiativen gefunden

Eisbären-Kapitän André Rankel (li.) und Topscorer Nick Petersen ganz in pink: Haben drei unterstützenswerte Initiativen gefunden

Mit der Aktion „Pink in the Rink“ engagieren sich die Eisbären Berlin traditionell im Oktober für den Kampf gegen Brustkrebs. In diesem Jahr wurde die Aktion ausgeweitet: Bei den beiden Spielen am 28. Oktober in Straubing und am 30. Oktober in Berlin wird Geld für drei Berliner Krebsinitiativen mit unterschiedlichen Zielgruppen gesammelt. Die Erlöse gehen zu gleichen Teilen an das Projekt „Hilfen für Kinder krebskranker Eltern“ der Berliner Krebsgesellschaft, an die Selbsthilfe „Leben nach Krebs“ und die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs. Zum Zeichen, dass Krebs jeden treffen kann, tragen die Eisbären diesmal eine lila Schleif am Trikot.

„Die ganze Aktion Pink in the Rink wurde zwar von uns als Club initiiert, aber die Fans haben sie längst übernommen“, sagt der sportliche Leiter der Eisbären, Stefan Ustorf. „Auch die Erweiterung der Aktion ist eine Fanidee und sie haben drei absolut unterstützenswerte Initiativen gefunden.“

Eisbären und Fans helfen Kindern krebskranker Eltern

Bei der Berliner Krebsgesellschaft ist man dankbar für das Engagement der Eisbären. Der Verein und seine Stiftung, die Krebsstiftung Berlin, begleiten seit vier Jahren Kinder und Jugendliche, deren Eltern an Krebs erkrankt sind. Finanziert wird das Ganze ausschließlich aus Spenden. „Wir danken den Eisbären, dass sie auch an die Sorgen und Nöte von Kindern krebskranker Eltern denken. Denn diese Kinder und Jugendliche leiden oftmals im Stillen an Überforderung und schlechtem Gewissen und werden ganz häufig vergessen“, sagt Dr. Kristina Zappel Geschäftsführerin der Berliner Krebsgesellschaft und der Krebsstiftung Berlin. Allein im vergangenen Jahr haben rund 125 Familien das psychologische Beratungsangebot genutzt. „Das Projekt ‚Hilfen für Kinder krebskranker Eltern‘ ist eine hervorragende und wichtige Sache. Darum sind wir froh, die Berliner Krebsgesellschaft bei ihrer intensiven Arbeit unterstützen zu können“, meint Ustorf.

Junge Menschen im Fokus

Unterstützung von den Eisbären erhält auch der Leben nach Krebs! e.V. Die Selbsthilfe vertritt die Interessen von Krebsbetroffenen im erwerbsfähigen Alter, die oft mit Langzeitfolgen kämpfen und Probleme haben, wieder zurück ins Berufsleben zu finden. Ähnliche Ziele verfolgt die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs. Das junge Krebsportal bietet Menschen zwischen 18 und 39 Jahren Beratung und Informationen online an.

Von jedem verkauften Ticket spenden die Eisbären drei Euro für den guten Zweck, weitere Spenden werden in den Stadien in Straubing und in der Berliner Mercedes-Benz Arena gesammelt.

Foto: Eisbären/City-Press

Autor: ham
Hauptkategorien: Berlin , Medizin
Lesen Sie weitere Nachrichten zu diesen Themen: Krebs
 

Weitere Nachrichten zum Thema Kinder Krebskranker Eltern

 
 

Aktuelle Nachrichten aus der Gesundheit

 
. Weitere Nachrichten
Noch müssen Ärzte in Deutschland keine Triagierung von COVID-19-Patienten vornehmen. Doch was wenn, die Intensivkapazitäten auch hier zu Lande nicht reichen? Gesundheitsstadt Berlin hat über das bedrückende Thema mit Prof. Dr. Elisabeth Steinhagen-Thiessen gesprochen. Die Charité-Medizinerin befasst sich als Mitglied des Deutschen Ethikrats und einer soeben eingerichteten Task Force des Berliner Senats intensiv mit dem Worst-Case-Szenario „Triagierung“.
Mitte Mai erwarten Virologen eine Coronapatientenwelle und damit die erste Belastungsprobe für das deutsche Gesundheitssystem. Nach Aufrufen von Politik und Universitäten haben Tausende Medizinstudenten ihre Bereitschaft signalisiert, in die Bresche zu springen. Aber wo? In Deutschland gibt es fast 2.000 Krankenhäuser. Auf einer Internet-Plattform können Freiwillige und Einrichtungen jetzt zueinanderfinden.
. Fortbildungen Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender

Friedrich von Bodelschwingh-Klinik, Landhausstraße 33 – 35, 10717 Berlin

Friedrich von Bodelschwingh-Klinik, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Landhausstraße 33 – 35, 10717 Berlin Mehrzweckraum, EG
 
. Termine Hauptstadtregion
loading...
Terminkalender
 
. Kliniken
. Interviews
Work-Life-Balance, geregelte Arbeitszeiten – in altersgemischten Stationsteams prallen Welten aufeinander. Wie sich der Generationenkonflikt im Krankenhaus lösen lässt, weiß Professor Wolfgang Kölfen, Chefarzt und Kommunikationsberater aus Mönchengladbach.
Die Universitätsmedizin Essen ist Smart Hospital und aktiv am Aufbau des virtuellen Krankenhauses in Nordrhein-Westfalen beteiligt. Über die Chancen der digitalen Transformation und die Hürden auf diesem Weg hat Gesundheitsstadt Berlin mit der Digital Change Managerin der Universitätsmedizin Dr. Anke Diehl gesprochen.