. Porträt

Dr. med. Iris Hauth

Position

Regionalgeschäftsführerin, Ärztliche Direktorin und Chefärztin des Alexianer St. Joseph-Krankenhauses Berlin-Weißensee
Dr. med. Iris Hauth

Dr. med. Iris Hauth

Bei der Behandlung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen legt Dr. med. Iris Hauth großen Wert auf methodenübergreifende Therapien, um auf den einzelnen Menschen mit seiner persönlichen Lebensgeschichte individuell einzugehen. So arbeiten auf den Stationen und in den Tageskliniken des Alexianer St. Joseph-Krankenhauses Berlin-Weißensee Ärzte, Psychologen und das Pflegepersonal eng mit Sozialarbeitern, Ergo-, Musik-, Tanz-, Physio- und Sporttherapeuten zusammen.
Das breite Spektrum an Diagnostik- und Therapieangeboten, basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus Psychiatrie und Psychotherapie, ermöglicht Chancen auf Besserung oder sogar Heilung. Als besondere Verfahren werden in der Klinik neben psychodynamischen Einzel- und Gruppentherapien auch kognitive Verhaltenstherapie sowie die interpersonelle Psychotherapie bei Depressionen angeboten.


Behandlungsschwerpunkte

  • Diagnostik und Therapie von Depressionen, Belastungsstörungen, Burnout
  • Zentrum für Seelische Gesundheit im Alter, Demenzdiagnostik, Gedächtnistagesklinik
  • Psychische Krisen bei Frauen vor und nach der Geburt (Mutter-Kind-Behandlung)
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Spezialstation für Angst- und Zwangserkrankungen
  • Frühdiagnostik und -therapie von schizophrenen und affektiven Psychosen
  • Suchtmedizin: Qualifizierter Entzug und Rehabilitationsbehandlung
  • Vielfältiges Therapieangebot, darunter Ergo-, Kunst-, Tanz-, Licht-, Sporttherapie sowie Yoga, Qi Gong und Tai Chi

 

Berufliche Stationen

  • 1984 – 1986 Assistenzärztin in der Weiterbildung Psychosomatik, Clemens-August-Klinik, Neuenkirchen bei Osnabrück
  • 1986 – 1989 Assistenzärztin in der Weiterbildung Neurologie, Krankenhaus St. Elisabeth, Damme/Dümmer bei Osnabrück
  • 1989 – 1994 Assistenzärztin in der Weiterbildung Psychiatrie, Klinik für Psychiatrie der Universitätsklinik Bochum, Evangelische Kliniken Gelsenkirchen, Gelsenkirchen
  • 1994 – 1996 Abteilungsärztin in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, St. Alexius-Krankenhaus, Neuss
  • 1996 – 1997 Chefärztin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Landesklinik Teupitz, Teupitz
  • Seit 1998 Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik des Alexianer St. Joseph-Krankenhauses Berlin-Weißensee, Berlin

 

Fachgesellschaften und Verbände

  • Seit 2000 Mitglied der Bundesdirektorenkonferenz - Verband leitender Ärztinnen und Ärzte der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie (BDK) (stellvertretend für circa 30.000 Betten in Deutschland)
  • Seit 2000 Mitglied der Kommission Psychiatrie der Deutschen Krankenhaus Gesellschaft (DKG) für den Deutschen Caritasverband (DCV)
  • Seit 2000 Mitglied des Landespsychiatriebeirats des Senats von Berlin
  • Seit 2004 Aktion Psychisch Kranke (APK) e.V.
  • Seit 2004 Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) – die wissenschaftliche Fachgesellschaft für Psychiatrie mit 9.000 Mitgliedern
  • Seit 2006 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Angehörigen psychisch Kranker (ApK) Landesverband Berlin
  • 2006 – 2012 Vorsitzende der Bundesdirektorenkonferenz (BDK)
  • Seit 2007 Mitinitiatorin der Berliner Woche der Seelischen Gesundheit
  • Seit 2010 Mitglied der Sonderkommission Psych Entgelt der Deutschen Krankenhaus Gesellschaft (DKG) für den Deutschen Caritasverband (DCV)
  • Seit 2012 Mitglied im Vorstand der Gesundheitsstadt Berlin
  • Seit 2014 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats für Psychiatrie des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI)
  • 2015 – 2018 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP)
  • 2015 – 2016 Präsidentin der DGPPN
  • Seit 2016 Mitglied der Beratungsgruppe Entwicklung von Qualitätsindikatoren in der Psychiatrie des Instituts für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG)
  • 2017 – 2018 Past-Präsidentin der DGPPN
  • 2018 – 2019 Mitglied im Kuratorium der Christina Barz-Stiftung
  • Seit 2018 Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP)
  • Seit 2018 Beirat des Projekts Suizidprävention des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG)
  • Seit 2018 Stellvertretende Vorsitzende der Gesundheitsstadt Berlin
  • Seit 2018 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung Gesundheitswissen
  • Seit 2019 Ländersprecherin für Berlin der Bundesdirektorenkonferenz - Verband leitender Ärztinnen und Ärzte der Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie (BDK)
  • Seit 2019 Aufsichtsrat der Ecclesia Gruppe
  • Seit 2019 Mitglied des Ausschluss Digitalisierung der Gesundheitsversorgung der Bundesärztekammer (BÄK)
  • Seit 2020 Mitglied der UG-adhoc 92-6b des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA)
  • Seit 2020 Mitglied der Arbeitsgruppe PPP-RL der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG)

 

Weitere Mitgliedschaften und Aktivitäten

  • Mitglied – Angehörige psychisch Kranker (ApK) Landesverband Berlin
  • Mitglied – Deutsche Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie e.V. (DGGPP)
  • Mitglied – Deutsche Gesellschaft für seelische Gesundheit bei Menschen mit geistiger Behinderung (dgsgb)
  • Mitglied – Deutsche Gesellschaft für Bipolare Störungen (DGBS)

 

Aktuelle Position

  • Seit 2007 Ärztliche Direktorin des Alexianer St. Joseph-Krankenhauses Berlin-Weißensee, Berlin
  • Seit 2008 Geschäftsführerin des Alexianer St. Joseph-Krankenhauses Berlin-Weißensee, Berlin



 
Zum Weiterlesen
| Müdigkeit ist in der Regel ein normales, gesundes Gefühl, das uns darauf aufmerksam macht, dass wir Erholung brauchen. Doch manche Menschen fühlen sich immer müde, auch wenn sie ausreichend schlafen. Dann können ernsthafte Erkrankungen dahinterstecken.
| Psychedelische Substanzen wie LSD oder Ketamin sind illegale Drogen. Doch Menschen mit schwer behandelbaren Depressionen können die Psychedelika (eng. Psychedelics) mitunter helfen. Der Psychiater Prof. Bernhard Baune vom Universitätsklinikum Münster fasst den aktuellen Stand der Forschung zusammen.