. Porträt

Dr. med. Gunda Leschber

Position

Chefärztin der Klinik für Thoraxchirurgie, Evangelische Lungenklinik Berlin
Dr. med. Gunda Leschber

Dr. med. Gunda Leschber

Dr. Leschber ist deutschlandweit die erste Frau, die eine Chefarzt-Position in einer Klinik für Thoraxchirurgie innehat. Chirurgische Eingriffe bei Lungenkrebs, einschließlich minimalinvasiver Operationen und Metastasenchirurgie sind ihr Spezialgebiet.

Neben der onkologischen Thoraxchirurgie sind auch entzündliche oder gutartige Erkrankungen Teil ihres Arbeitsfeldes im Thoraxzentrum der Lungenklinik. Hierzu zählen Therapie von Empyem oder Pneumothorax und Eingriffe an den Atemwegen, der Lunge, dem Mittelfellraum und der Brustwand.

Außerhalb der Arbeit als Chefärztin ist Dr. Leschber vielfältig in thoraxchirurgische Netzwerke und Organisationen involviert und setzt sich besonders für Frauen in der Chirurgie ein. Sie ist Vizepräsidentin der DGT (Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie) und hat 2006 „FiT“ (Frauen in der Thoraxchirurgie) der DGT gegründet. Zudem ist sie Präsidiumsmitglied des Berufsverbands Deutscher Chirurgen (BDC) und war Präsidentin der ESTS (European Society of Thoracic Surgeons), der größten thoraxchirurgischen Vereinigung Europas und Amerikas. 

Behandlungsschwerpunkte

  • Onkologische Thoraxchirurgie
  • Video-assistierte mediastinoskopische Lymphadenektomie (VAMLA)
  • Video-assistierte Thorakoskopie (VATS)
  • Laserchirurgie
  • Trichter- und Kielbrustkorrektur
  • Luftröhrenchirurgie (Trachealchirurgie)

Berufliche Stationen 

  • 1977- 1984 Studium der Humanmedizin an der Faculté de Médecine de Tours und der Freien Universität Berlin
  • 1985 Promotion
  • 1984-1993 Facharztausbildung in Boston, Düsseldorf und Berlin
  • 1993 Fachärztin für Chirurgie und Thoraxchirurgie (1996)
  • 1997-2003 Leitende Oberärztin, Abteilung für Thoraxchirurgie, Lungenklinik Hemer

Aktuelle Klinik

Seit 2003 Chefärztin der Klinik für Thoraxchirurgie, Evangelische Lungenklinik Berlin.

Autor:

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Weitere Informationen zu Dr. med. Gunda Leschber

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